Salzburgs Historie
Info-Tafeln machen die Stadtgeschichte sichtbar
- SPÖ Gemeinderat aus Gnigl und Kultursprecher Sebastian Lankes bei der Einmündung der Ischlerbahn-Rad-Trasse im Stadtteil Sam.
- Foto: SPÖ Salzburg Stadt
- hochgeladen von Lisa Gold
Die Initiative wurde 2015 in der linken Altstadt gestartet, es folgten die rechte Altstadt sowie die Stadtteile Aigen, Riedenburg, Taxham und Schallmoos.
SALZBURG. Das Projekt zur Anbringung von Erläuterungstafeln für alle nach Personen benannten Straßen in der Stadt Salzburg schreitet weiter voran. Die Initiative wurde 2015 in der linken Altstadt gestartet, es folgten die rechte Altstadt sowie die Stadtteile Aigen, Riedenburg, Taxham und Schallmoos. In den Jahren 2023 und 2024 lag ein Schwerpunkt auf jenen Straßen, die als „NS-belastete Straßennamen in der Stadt Salzburg“ in die Kategorien 1 und 2 eingestuft wurden. Diese wurden prioritär mit erklärenden Tafeln ausgestattet.
Bisher 220 Tafeln umgesetzt
Derzeit werden die Tafeln in Lehen sowie Langwied und Sam montiert. Die Umsetzung in Maxglan und Morzg ist in Vorbereitung. Insgesamt konnten rund 220 der insgesamt etwa 550 vorgesehenen Tafeln realisiert werden. SPÖ-Gemeinderat und Kultursprecher Sebastian Lankes dazu:
„Mit diesen Tafeln schaffen wir einen niederschwelligen Zugang zu unserer Stadtgeschichte und stärken zugleich die Auseinandersetzung mit den einzelnen Stadtteilen und ihrer Entwicklung. Gerade auch die kritische Beschäftigung mit belasteten Namen ist ein wichtiger Beitrag zu einer reflektierten Erinnerungskultur im öffentlichen Raum“,
so Lankes.
- Das Projekt zur Anbringung von Erläuterungstafeln für alle nach Personen benannten Straßen in der Stadt Salzburg schreitet weiter voran. Die Initiative wurde 2015 in der linken Altstadt gestartet, es folgten die rechte Altstadt sowie die Stadtteile Aigen, Riedenburg, Taxham und Schallmoos.
- Foto: Symbolfoto: Lisa Gold
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An der Umsetzung des Projekts arbeiten mehrere Abteilungen, darunter das Stadtarchiv, das Verkehrs- und Straßenrechtsamt und das Amt für Stadtplanung und Verkehr, mit.
Die Geschichte der Stadt erlebbar und greifbar zu machen ist auch zentrales Anliegen im Haus der Stadtgeschichte, in dem das Stadtarchiv untergebracht ist. Derzeit steckt man im Stadtarchiv mitten in den Vorbereitungen für die nächsten "Quartiersdialoge", die im Oktober erscheinen. Nach den Stadtteilen Mülln, dem Nonntal mit Kaiviertel dreht sich der Band dieses Mal um das Andräviertel, wie die Leiterin des Hauses der Stadtgeschichte, Sabine Veits-Falk, erklärt.
"In den Quartiersdialogen werden die Perspektiven und historischen Entwicklungen verschiedener Stadtteile untersucht. Es gibt einen Überblick über die Stadtteilentwicklung, Geschichtliches und einen Ausblick auf die mögliche künftige Entwicklung des Stadtteils, und das alles mit sehr viel Bildmaterial",
sagt Veits-Falk.
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