VIDEO - Wahrzeichen von Salzburg wird verhüllt

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SALZBURG (sm). Die Fassade des spätgotischen Turms in der Franziskanergasse bröckelt. Der erste Brocken fiel im November 2017 vor die Füße eines Vorbeigehenden. Zwar ist der denkmalgeschützte Turm von guter Bausubstanz und in keinerlei Weise einsturzgefährdet, aber wegen der Gefahr herabfallender Steine wurde der gesamte Turm verhüllt.

"Es wäre undenkbar, wenn da etwas passieren würde", sagt Pater Thomas Hrastnik, Guardian der Salzburger Franziskaner. Für Passanten bestehe durch die Verhüllung derzeit keine weitere Gefahr. Dennoch muss der 87 Meter hohe Turm saniert werden.

Turm muss saniert werden

Die geschätzten Kosten liegen bei 600.000 Euro und könnten leicht auf eine Million Euro ansteigen. Das ist viel Geld. Geld, welches die Franziskaner-Mönche nicht haben. "Wir sind ein Bettelorden, wir haben keine Besitzungen. Wir sind auf Spendengelder angewiesen", sagt Hrastnik. Zwei regionale Firmen wurden für einen Kostenvoranschlag beauftragt. Wenn die Kalkulationen vorliegen, wird ein Runder Tisch einberufen. An diesem soll mit Vertretern von Stadt, Land, Erzdiözese und dem Bundesdenkmalamt gemeinsam mit dem Franziskanerorden das weitere Vorgehen und die Kostenfrage besprochen werden.
Rettung mit dem Garten. Der Klostergarten "Eden" wurde über die Jahre hinweg mit viel Liebe angelegt und ist Bruder Bedas Reich. Mit den öffentlichen Gartentagen hat das Kloster über den Sommer hinweg Spenden generiert, die dem Turm zugutekommen. Der Fotograf Norbert Kopf gartelt ehrenamtlich im Klostergarten mit. Er ist Bruder Bedas "grüne Hand". Er schrieb auch ein Buch über den wunderbaren "Garten Eden", welches an der Pforte des Franziskanerklosters erhältlich ist. Direkte Geldspenden können im Franziskanerkloster entrichtet werden.

Sehen Sie den Garten Eden und den verhüllten Turm

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Sabrina Moriggl aus Salzburg-Stadt

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