Viel Wert, aber kein hoher Preis

Stadtblatt-Redakteurin Lisa Gold
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Wenn ein Spitzenkoch wie Rudi Obauer sagt, man dürfe den Leuten heutzutage gar nicht böse sein, wenn sie den Wert eines Lebensmittels nicht kennen, weil sie keinen Bezug mehr zu dessen Herstellung haben, dann trifft er damit wohl den Nerv der heutigen Zeit. Und ein Thema, das immer mehr polarisiert. Auf der einen Seite jene, die ihr Leben dem Dogma des "Ich esse nur Gemüse und Obst aus dem Selbstanbau und kaufe mein Fleisch nur vom Hof meines Vertrauens" verschrieben haben. Auf der anderen Seite die Personen, deren Kühlschrank alles, was das Fast-Food-Herz so begehrt, offenbart – Hauptsache, es geht schnell und man benötigt keine Armada an Kochtöpfen für die Zubereitung. Fakt ist aber, dass die Gruppe jener, die einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln praktizieren und wissen wollen, woher ihr Essen kommt, in den letzten Jahren sukzessiv größer geworden ist. Der Hype um das Thema Regionalität hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet. Bleibt zu hoffen, dass dieser "Trend" noch lange anhält.

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