Team Vielfalt
"Eine inklusive und barrierefreie Umwelt schaffen"
- Mit einem Bündel an Veranstaltungen und Maßnahmen soll das Bewusstsein für Inklusion in der Stadt Salzburg erhöht werden.
- Foto: Symbolfoto: Lisa Gold
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Mit einem Bündel an Veranstaltungen und Maßnahmen soll das Bewusstsein für Inklusion erhöht werden. Neben den eigenen Veranstaltungen ist das Team Vielfalt der Stadt Salzburg aber auch in Austausch mit den anderen Abteilungen der Stadt, etwa wenn es um die Gestaltung von Plätzen oder Wegen geht.
SALZBURG. Mit einer breit gefächerten Information und einem Bündel an Veranstaltungen soll das Bewusstsein für die Themen rund um Barrierefreiheit und Inklusion weiter geschärft werden, wie Eva Spießberger, Leiterin vom "Team Vielfalt" der Stadt Salzburg betont.
"Je niedriger die Hürden im Alltag sind, umso einfacher ist es für alle Menschen. Barrierefreiheit betrifft ganz viele verschiedene Lebensbereiche, von lesbaren Texten in großer Schrift bis zu barrierefreien Wegen und Verkehrsmitteln, etwa wenn man mit einem Kinderwagen unterwegs ist. Das Thema betrifft nicht ausschließlich Menschen mit Behinderung und da gilt es, diese Wahrnehmung und das Bewusstsein für die Wichtigkeit dieses Themas zu schärfen",
erklärt Spießberger.
- Das "Team Vielfalt" rund um Eva Spießberger (vorne links)- hier bei der Präsentation des Programms zum Monat der Vielfalt im Jahr 2025
- Foto: Lisa Gold
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Das Thema sichtbar machen
Erst kürzlich habe man im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität unter dem Motto "Alles rollt" den Schwerpunkt gezielt auf dieses Thema gelegt. Dabei wurde eine Veranstaltungsreihe für Menschen mit und ohne Behinderung angeboten, die unter der Federführung von Peter Ebner und Andrea Kircher vom Team Vielfalt gemeinsam mit Netzwerkpartnern organisiert wurde. Neben einer Rollstuhlwanderung standen eine Rallye am Autofreien Tag in Maxglan und ein Inklusions-Obus, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung Mobilität aus unterschiedlichen Perspektiven erleben konnten, auf dem Programm.
"Durch die Veranstaltungen soll das Thema sichtbar gemacht und Menschen, die selbst keine Behinderung haben, sensibilisiert werden",
so Spießberger.
- Unter dem Motto „Alles rollt!“ wurde in der Stadt Salzburg im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität eine Veranstaltungsreihe für Menschen mit und ohne Behinderung angeboten.
- Foto: Stadt Salzburg/Alexander Killer
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Im Herbst steht unter anderem der "Stammtisch Barrierefrei" auf dem Programm, im Dezember wird es eine Ausstellung zum Thema Barrierefreiheit in der Wolf-Dietrich-Halle im Schloss Mirabell geben, auch die "Inklusiven Stadtführungen" werden immer wieder durchgeführt. In engem Austausch dazu sei man hier mit dem Behindertenbeirat der Stadt.
"Das ist ein zentrales Gremium, das vier Mal im Jahr zu verschiedenen Themen zusammenkommt, die Stadt berät und aufzeigt, wo es Aufholbedarf gibt, wo Probleme sind und die auch den Finger in die Wunde legen",
so Spießberger.
- Barrierefreie Wege: Eine neue Rampe verbindet seit Juni Orangeriegarten mit Mirabellgarten.
- Foto: Stadt Salzburg/Alexander Killer
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Gestaltung von Plätzen oder Wegen
Neben den eigenen Veranstaltungen sei man als Team Vielfalt aber freilich auch in Austausch mit den anderen Abteilungen der Stadt, etwa wenn es um die Gestaltung von Plätzen oder Wegen geht.
"Etwa bei der Neugestaltung vom Mozartplatz sind wir eingebunden und bringen unser Know-how ein, es gab eine Begehung bei der Mitglieder vom Behindertenbeirat dabei waren und ihre Erfahrungen eingebracht haben",
sagt Spießberger, die auch darauf hinweist, dass man Barrierefreiheit und Inklusion eine hohe Priorität einräumen sollte. "Es geht um das Bewusstsein, dass man eine barrierefreie und inklusive Umwelt schaffen möchte und das gemeinsame Bestreben, das auch praktisch umzusetzen", betont Spießberger.
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