Von Mut und Glaubwürdigkeit

"Ja, wir sollten mutiger sein", so die Überschrift eines Beitrages, der Bezug nimmt auf die Reputationsstudie über die Katholische Kirche. Es ist Erzbischof Franz Lackner, der sich von sich selbst und seiner Kirche diesen Mut wünscht. Dieselbe Überschrift könnte auch über einem Bericht über die GRÜNEN stehen, denn auch sie wollen mutig sein. Es ist ein reiner Zufall, dass beide genau in derselben Woche auf der Suche nach neuem Mut sind, inhaltlich gibt es aber Parallelen. Mit klaren Ansagen auch zu schwierigen Themen – das kann in der Kirche die Einbindung von Homosexuellen sein, das kann in der Politik der GRÜNEN ein neuer, kritischerer Umgang mit Problemen der Integration sein – verschafft man sich ein klares Profil. Andere können erkennen, wofür man steht. Das ist wichtig, für die Katholische Kirche, um einen Platz im Alltag der Menschen zu erhalten. Und das ist wichtig, für die GRÜNEN genauso wie für andere Parteien. Ein klares Nein und ein klares Ja mit einer auf Menschenwürde und Menschenrechten basierenden Logik bringt außerdem Glaubwürdigkeit mit sich. Da ist sowohl in der Kirche als auch in der Politik noch Luft nach oben.

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