Salzburg ist so schön
Ein lehrreicher und eindrucksvoller Ausflug!
- Bienenvolk
- Foto: H.Bachinger
- hochgeladen von Heidemarie Bachinger
Mit dem Bus 151 fahre ich auf den Gaisberg und verlasse den Bus bei der Zistelalm.
Hier treffe ich mich heute mit einer Freundin, die mit Leib und Seele Hobbyimkerin ist und mir ihre Bienenstöcke zeigt.
Als wir bei der Hütte ankommen, hören und sehen wir schon das Summen und Schwirren der fleißigen Bienen.
Zuerst ziehen wir unsere Imker Anzüge an um geschützt zu sein. Anschließend darf ich ihr bei der Kontrolle der Bienen im Bienenstock helfen.
Ein ganz besonderes Erlebnis, da ich so vielen Bienen noch nie so nahe gekommen bin.
Die folgende Beschreibung erfolgt nach den durchgeführten Arbeitsschritten. Die korrekte und komplette Beschreibung eines ganzen Bienenstockes wäre zu umfangreich.
Im oberen "Stockwerk" ist die "Honigzarge" mit vielen Rähmchen, hier bauen die Bienen die Waben. Die Bienen sammeln Nektar, tragen den um und trocknen ihn. Anschließend wir der fertige Honig verdeckelt.
Als nächstes kommt ein "Absperrgitter" durch das nur die "Arbeiterinnen" fliegen können.
Die Königin und die Drohnen sind dafür zu groß.
Danach befindet sich die "Brutraumzarge", das ist sozusagen die Kinderstube der Bienen. Hier lebt die Königin, die Mutter des gesamten Volkes. Sie legt in der Hauptsaison täglich bis zu 2000 Eier. Die Arbeiterinnen übernehmen alle Aufgaben in und um den Stock. Ihre Rolle ändert sich mit zunehmenden Alter (Putzbienen, Ammenbienen, Baubienen, Wächterrinnen, Sammelbienen)
Die Drohnen haben keine Aufgaben im Stock, sie sind ausschließlich für die Paarung mit der Königin verantwortlich.
Das Leben im Bienenstock ist ein hochkomplexes, streng organisiertes System. Ein Bienenvolk besteht aus bis zu 50.000 Individuen: einer einzigen Königin, einigen hundert Drohnen (männliche Bienen) und Zehntausenden Arbeiterinnen (weibliche Bienen). Alle Abläufe, von der Aufzuch t der Brut bis zur Klimatisierung, greifen nahtlos ineinander. (KI)
Drei Rähmchen nimmt meine Freundin zum Honigschleudern mit nach Hause.
Das ist nur eine kleine Zusammenfassung über die interessanten Arbeiten einer Imkerin. Bei diesem Arbeitsaufwand wird der heimische Honig von mir noch viel mehr geschätzt!
Abschließend gönnen wir uns eine Tasse Kaffee und eine Mehlspeise, bevor wir noch den Gaisbergrundweg beschreiten.
Beeindruckende Einblicke in die Imkerei und eine schöne Rundwanderung beenden diesen tollen Ausflug.
Schöne Erlebnisse gibt es im Salzburgerland!
Aktuelle Nachrichten aus Salzburg auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.