Käser pachtet das Gusswerk

Gusswerk-Besitzer Reinhold Barta (links im Bild) hat die Gastronomie an Mike Gautsch und Lydia Mösl übergeben.
  • Gusswerk-Besitzer Reinhold Barta (links im Bild) hat die Gastronomie an Mike Gautsch und Lydia Mösl übergeben.
  • hochgeladen von Manuel Bukovics

HOF (buk). Mit einem neuen Pächter ist die Gastronomie im Brauhaus Gusswerk wieder eröffnet worden. "Für mich war eigentlich recht schnell klar, wer es werden wird", erzählt Gusswerk-Chef Reinhold Barta. Von den vielen Bewerbungen habe er sechs Menschen eingeladen – und sich für den Elixhausener Mike Gautsch entschieden.

Tiroler G'röstl "to go"

"Ich bin eigentlich gelernter Käser", sagt der neue Pächter und ergänzt mit einem Augenzwinkern: "Wenn zwei aus der Produktion kommen, funktioniert das gleich besser." Dabei hat Gautsch, der das "Gusswerk Wirtshaus" gemeinsam mit Lydia Mösl betreibt, eine ganz klare Linie, die er hier verfolgen will: österreichische Küche. "Wir wollen, dass die Leute bewusst österreichisch essen gehen, so wie sie sich auch für mexikanisch oder chinesisch entscheiden." Und das will er neben der Gastronomie vor Ort auch für unterwegs anbieten. "Warum soll man sich nicht am Samstagabend schnell ein ,Tiroler G'röstl to go' holen?"

Österreich im Fokus

Passend dazu ist auch die Musik im Wirtshaus. "Lydia und Mike" setzen hier ganz klar auf Austropop und deutschen Rock. "Wenn es sein muss, schnalle ich mir auch selbst die Ziehharmonika um", schmunzelt Gautsch, der in der Ortsmusikkapelle Elixhausen spielt. Was das Feiern betrifft. sei man zudem für alle Schandtaten bereit: "Kommendes Jahr wird es neben Klassikern wie dem Brauereifest und dem Maibaum-Aufstellen auch ein Starkbier-Fest mit Rockabilly-Musik geben." Kurzentschlossene können zudem auch für heuer noch eine Weihnachtsfeier vereinbaren.

Eröffnungsfest Anfang 2018

Gleich bei der Eröffnung am 21. November sei es gut angelaufen. "Wir haben ohne großes Tamtam aufgesperrt. Das große Eröffnungsfest folgt Anfang 2018", verspricht Mösl. Man sei gleich von Anfang an sehr gut in Hof aufgenommen worden. "Von den Schützen über die Fußballer bis hin zu Bürgermeister Thomas Ließ waren alle da."

Potenzial im Einzugsgebiet

Großes Potenzial sieht der neue Pächter unter anderem im großen Einzugsgebiet und der optimalen Anbindung an die Straße inklusive Autobahnanschluss Thalgau. Doch auch hier liegt das Augenmerk auf der Region: "Ganz wichtig ist, dass die Einheimischen die ersten sind. In der Nachbarschaft gibt es auch einige Firmen mit potenziellen Gästen", sagt Gautsch.

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