27.01.2018, 16:38 Uhr

Grüne haben ihre Rangliste festgelegt: Astrid Rössler bleibt die Nummer eins

Ist und bleibt die Nummer eins: Astrid Rössler führt die Grünen in die Landtagswahl (Foto: Die Grünen)

Rössler: "Aus Verantwortung für Salzburg". Cyriak Schwaighofer auf dem Kampfmandat

SALZBURG (lin). Astrid Rössler ist und bleibt die Spitzenkandidatin der Grünen im Land Salzburg, dies steht seit November fest. Am Samstag haben 130 Delegierten beim Landesparteitag der Grünen Landesrat Heinrich Schellhorn mit 94,31 Prozent oder 116 Stimmen auf Platz zwei gewählt, Landesrätin Martina Berthold folgte mit einer
Zustimmung von 96,85 Prozent beziehungsweise 123 Stimmen auf Platz drei. Im Anschluss daran wurde die “Grüne Jugend Salzburg” einstimmig als Teilorganisation der Salzburger Grünen aufgenommen.

"Reisverschluss" auf den Plätzen

Bei den Grünen gilt der Grundsatz: Auf jeden Mann muss eine Frau folgen. Da Rössler Nr. eins ist und bleibt, kommt Schellhorn auf den zweiten und Berthold auf den dritten Platz. (Beide mussten sich gegen keinen Gegenkandidaten durchsetzen). Auf Platz vier landete Josef Scheinast, er kam im zweiten Wahlgang auf 58,14 Prozent der Delegiertenstimmen. Auf dem fünften Listenplatz liegt Kimbie Humer-Vogl mit 66,15 Prozent im 1. Wahlgang. Platz sechs geht an Simon Heilig-Hofbauer (55,65 Prozent im 1. Wahlgang). Nummer sieben: Barbara Sieberth (75% im 1. Wahlgang).

Überraschung Cyriak Schwaighofer

Der verdiente und über alle Parteigrenzen hinaus geschätze Klubchef Cyriak Schwaighofer ist auf der grünen Liste "nur auf Platz acht gereiht. Dieser Platz gilt als Kampfmandat und wird dem Goldegger Langzeit-Mandatar nur dann den Verbleib im Landtag sichern, wenn die Günen bei der Wahl sehr gut abschneiden. Konkret: Wenn die Grünen sechs Mandate erringen und zumindest die beiden Erstgereihten (Rössler und Schellhorn) in der Regierung bleiben. "Ich wollte dieses Kampfmandat ganz bewusst aus zwei Gründen", erklärte Schwaighofer. "Erstes will ich Erneuerung, die Jungen sollen schrittweise nach vorne. Zweitens setze ich damit ein Zeichen, dass wir an der Erfolg von 2013 anschließen können. Wien ist uns egal, wir sind dem Vertrauensvorschuss der Salzburger Wähler gerecht geworden.

Kommentar des Chefredakteurs

Grüne wollen das Verkehrsressort

In allen Ressorts der Grünen sei sehr viel weitergegangen. "Schauen Sie sich nur die Bereiche Raumordnung, Soziales, Kultur und vieles mehr an. Da ist Salzburg sehr gut aufgestellt. Die Hauptprobleme des Landes betreffen das Wohnen und den Verkehr. Genau deswegen wollen wir und in der kommenden Regierung um den Verkehr kümmen. 
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