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Das schrittweise Hochfahren der Spitäler

Schritt für Schritt werden Salzburgs Spitäler wieder hochgefahren. Dabei wird es eine strikte Trennung von Covid- und Non-Covid-Versorgung geben.
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  • Schritt für Schritt werden Salzburgs Spitäler wieder hochgefahren. Dabei wird es eine strikte Trennung von Covid- und Non-Covid-Versorgung geben.
  • Foto: Franz Neumayr
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Die aktuelle Zeit ist ein Übergang vom Krisenstabs-in einen Management-Modus. Die Bevölkerung befindet sich in einem allmählichen Übergang in die neue Normalität. Dies trifft auch auf die Salzburger Landeskliniken zu, die sollen aufgrund der sinkenden Anzahl von neu auftretenden Covid-19-Erkrankungen und den Lockerungen im täglichen Leben den Regelbetrieb schrittweise wieder aufnehmen. Primar Richard Greil, Leiter des Krisenstabs Medizin Covid-19, spricht von einem "Tango zwischen der Covid-und Non-Covid-Versorgung."

SALZBURG. Schritt für Schritt werden die Salzburger Ambulanzen wieder hochgefahren, teilte heute Vormittag Landeshauptmann-Stellvertreter und Gesundheitsreferent Christian Stöckl bei einem Pressegespräch mit. "Das ist aber kein Alleingang von uns, sondern das ist gut abgestimmt mit der Gesundheitsbehörde und der anderen Bundesländern." Es wurde in den Salzburger Spitäler ein hoher Ausmaß an Schutz für das Personal erreicht und es gab niedrige Infektionszahlen bei den Ärzten und dem Personal, die mit Covid-19-Patienten direkten Kontakt hatten. "Wir sprechen aber keinesfalls von einer Rückkehr zur Normalität in den Ambulanzen", betont Paul Sungler, SALK-Geschäftsführer.

"Tango zwischen der Covid- und Non-Covid-Versorgung"

Sowohl die Covid- als auch die Non-Covid-Versorgung muss beachtet werden, so Stöckl. Rund 1.000 Operationen konnten in den vergangenen Wochen nicht durchgeführt werden, sagt Sungler und in der kommenden Zeit gilt es nun die elektiven Operationen abzuarbeiten. "Das wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Im Mai werden schrittweise die einen oder anderen Bereiche wieder öffnen." Momentan erarbeitet die SALK ein Konzept für das Hochfahren der Spitäler im Bundesland. Primar Richard Greil, Leiter des Krisenstabs Medizin Covid-19, spricht dabei von einem Tango zwischen Covid- und Non-Covid-Versorgung in den Spitälern. Diese beiden Bereiche müssen klar voneinander getrennt sein. Bei den ganzen Planungen steht an erster Stelle die Patientensicherheit. Restriktiv bleibt weiterhin die Besuchsregelung. 

"Ein Leben auf Abruf"

Mitte Juni bis Mitte/Ende September könnte laut Greil ein erneuter Anstieg der Erkrankungen auftreten – die zweite Welle. "Wir werden ein Leben auf Abruf haben, das stark von der individuellen Disziplin abhängig ist. Es wird Adaptierungen des öffentlichen Lebens geben, die wir nicht gewohnt sind." Auch Sungler betont, "es ist naiv zu glauben, dass keine zweite Welle kommen wird." Dieses Szenario muss auch in die Planungen für das Hochfahren der Spitäler eingebunden werden. Das Covid-Haus am Uniklinikum Campus LKH wird weiterhin in dieser Funktion als zentrale Versorgung aufrechterhalten, an der alle medizinischen Leistungen für corona-positive Personen erbracht werden können.

Video zum Pressegespräch vom Land Salzburg:

HIER geht es zum Livestream-Video des Pressegesprächs

Weitere Artikel zum Coronavirus in Salzburg findet ihr << HIER >>

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