GEMEINSAM FIT
So wird Dein Fahrrad Fit für den Sommer

Team Radlfürst
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Bevor Du auf das Fahrrad aufsteigen, solltest Du einen gründlichen Rad-Check durchführen. Worauf Du dabei achten solltest, hat RARE DISEASE SALZBURG zusammen mit RADLFÜRST für Dich zusammengefasst.

Mit diesen fünf Tipps kommst Du sicher an dein Ziel.
Damit Du sicher mit dem Rad unterwegs bist, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Sowohl die Technik am Fahrrad als auch Ihre Ausrüstung solltest Du gewissenhaft prüfen.
Mit dem GEMEINSAM FIT-Check hast Du alles im Blick:

1. Die Reifen
Vor Deiner ersten Fahrt solltest Du den Reifendruck messen, da Fahrradreifen mit der Zeit Luft verlieren. Fuß- oder Standpumpen haben ein Messgerät oft integriert. Und auch viele Fahrradfachgeschäfte bieten die Möglichkeit an, den Reifendruck kostenlos zu messen.

Auch das Körpergewicht des Fahrers spielt beim Reifendruck eine Rolle. Die Richtwerte können deshalb um circa 0,5 Bar nach oben oder unten schwanken. Angaben zu Mindest- und Maximaldruck findest Du auf der Kante Deiner Reifen. Der Modelltyp beeinflusst ebenfalls die Höhe des Reifendrucks. Rennräder benötigen beispielsweise einen sehr viel höheren Luftdruck als normale Fahrräder.

Überprüfe auf jeden Fall die Reifen auf Fremdkörper. Zudem ist es wichtig, das Reifenprofil zu checken.

2. Die Bremsen
Für die Fahrsicherheit sind die Bremsen besonders wichtig. Sehe deshalb ganz genau hin: Sitzen die Bremshebel fest? Sind die Bremszüge intakt? Hörst Du beim Anziehen der Bremsen ein Knacken? Dann könnte es zum Beispiel sein, dass die Bremsen entlüftet werden müssen.

Schaue außerdem die Bremsbeläge an – diese dürfen nicht verdreckt oder zu abgefahren sein. Wenn Du Zweifel hast, ob mit den Bremsen an Deinem Rad was nicht in Ordnung ist, empfehlen wir zum Fachhändler zu gehen. Denn eine kaputte Bremse kann im Ernstfall zu schlimmen Unfällen führen.

3. Die Beleuchtung
Eine ausreichende Beleuchtung macht das Fahrradfahren nicht nur sicherer, sondern ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Überprüfe vor dem ersten Ausflug deshalb noch einmal alle Lampen. Um Unfälle zu vermeiden und keine Strafe zu riskieren, Dein Rad benötigt mindestens vorne einen Scheinwerfer mit weißem Licht und hinten eine Schlussleuchte mit rotem Licht. An Pedalen und Speichen müsst Du darüber hinaus Reflektoren befestigen.

Damit die Lampe hell genug scheint, um die komplette Fahrbahn auszuleuchten (Lux-Zahl) empfehlen wir auf die Verpackung zu sehen. Je höher dieser Wert, desto heller ist das Licht. Wenn du Dir unsicher bist, ob die Beleuchtung an deinem Rad noch intakt ist, kannst Du auch Hilfe beim Fachhändler suchen.

Mehrere Fahrradfachgeschäfte in Stadt und Land Salzburg bieten einen kostenlosen Lichtcheck an.

4. Der Helm
Nur knapp 39 Prozent aller Österreicher  tragen beim Fahrradfahren einen Helm. Dabei kann er im Ernstfall lebensrettend sein. Dafür ist vor allem der richtige Sitz entscheidend – weder zu straff noch zu locker sollte er sein. Ein richtig eingestellter Helm liegt mittig auf der Stirn auf und rutscht nicht über die Augenbrauen. Auch den Kinnriemen solltest Du nicht zu locker tragen. Im Idealfall passt nicht mehr als ein Finger in den Zwischenraum zwischen Hals und Riemen. Überprüfe daher vor der Fahrradfahrt am besten im Spiegel, ob Schläfen, Hinterkopf und Stirn vom Helm gleichermaßen bedeckt sind. Dann bist Du Startklar für die Fahrt!

Wusstest Du schon, dass es mittlerweile sogar smarte Fahrradhelme gibt?
Diese Helme können Auto- und Fahrradfahrer im Straßenverkehr miteinander vernetzen.
Mehr Informationen dazu in einem der nächsten Berichte.

5. Der richtige Diebstahlschutz
Um Dein Fahrrad vor Diebstahl zu schützen, ist das richtige Schloss Grundvoraussetzung.
Gerade bei teuren Rädern lohnt sich die Anschaffung eines hochwertigen Schlosses.

Als Faustregel gilt:
Das Schloss sollte zwischen fünf und zehn Prozent des Neupreises des Fahrrads wert sein.

Als am sichersten gelten stabile Bügelschlösser. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zum Diebstahl, hilft es, zuvor Rahmennummer und Fabrikat des Rades notiert zu haben. Auf diese Weise ist die Wahrscheinlichkeit größer, das gestohlene Rad doch noch wiederzubekommen.

Die Energiequelle Mensch
So viel Energie erzeugt ein Fahrradfahrer

Ist das Fahrrad erst einmal durchgecheckt, kannst du Deine nächsten Touren planen. Wusstest Du, dass ein durchschnittlich trainierter Mensch circa 100 Watt an Energie beim Fahrradfahren erzeugt? Spitzensportler schaffen sogar deutlich mehr.

Um eine Kilowattstunde Energie zu erzeugen, müsste ein normal trainierter Fahrradfahrer etwa zehn Stunden in die Pedale treten. Mit der erzeugten Kilowattstunde könnte man dann beispielsweise ca. 7 Stunden Fernsehen.

Der Gemeinsam Fit Extra-Tipp:
E-Bikes, also elektrisch betriebene Fahrräder, liegen momentan voll im Trend. Mit diesen Rädern bist Du schneller unterwegs als mit einem normalen Fahrrad und musst weniger in die Pedale treten. Sobald Du anfährst, unterstützt der elektrische Motor automatisch bei der Beschleunigung.

GEMEINSAM FIT bringt wichtige Tipps für Dich und Deine Familie, Freunden und Bekannten.

GEMEINSAM FIT in Stadt und Land Salzburg.

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Autor:

Helmut Kronewitter aus Tennengau

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