Landwirtschaftskammerwahl
Bauernbund behält Mehrheit in LWK-Salzburg
- Rupert Quehenberger erzielte mit dem Bauernbund wiederum eine klare Mehrheit bei der Landwirtschaftskammerwahl 2025. Einziger Wehrmutstropfen: eine geringe Wahlbeteiligung.
- Foto: Franz Neumayr
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Der Bauernbund bleibt die Nummer eins in der Salzburger Landwirtschaftskammerwahl. Rupert Quehenberger dürfte somit auch weiterhin Salzburgs Präsident im Parlament der Landwirtschaft bleiben. Geringe Wahlbeteiligung. Zur Wahl waren vier Gruppen angetreten.
SALZBURG. Rund 35.000 Bäuerinnen und Bauern waren am Sonntag, 16. Februar, aufgerufen, ihre Interessenvertretung zu wählen. Dabei konnte der Salzburger Bauernbund (73,27 Prozent) seine führende Position in der Landwirtschaftskammer Salzburg klar halten. Wermutstropfen dabei: die geringe Wahlbeteiligung bei dieser Landwirtschaftskammerwahl. Der Salzburger Bauernbund ging trotz Verlusten als Sieger aus der Landwirtschaftskammerwahlen hervor.
- Am 16. Februar fand die Landwirtschaftskammerwahl in Salzurg statt.
- Foto: Franz Neumayr
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- 73,27 Prozent der Salzburger Bäuerinnen und Bauern stimmen für den Salzburger Bauernbund
- Rupert Quehenberger alter und neuer Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg
- Salzburger Bauernbund erreicht 21 von 28 Sitzen in der LWK und hält beide Vizepräsidenten
- Bauernbund hält alle 5 Bezirksbauernkammerobleute, Wechsel im Flachgau und Pongau
"Vorweg möchte ich bei allen bedanken, die durch ihren Einsatz im Wahlkampf und mit ihrer Arbeit in den vergangenen fünf Jahren dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Danke auch an jeden einzelnen und jede einzelne, die dem Salzburger Bauernbund heute ihr Vertrauen geschenkt haben. In Anbetracht der allgemeinen politischen Situation und der Unsicherheiten sowohl auf Bundesebene als auch in der EU sind wir mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. 73,27 Prozent der Salzburger Bäuerinnen und Bauern haben dem Bauernbund und damit meinem Team und mir das Vertrauen ausgesprochen. Damit stellen wir auch weiterhin beide Vizepräsidenten in der Salzburger Landwirtschaftskammer", meinte der Rupert Quehenberger in einer ersten Stellungnahme.
Das Ergebnis in Mandaten
Der ÖVP Bauernbund hält bei 21 Mandaten (von 28) und ist klar die stärkste Fraktion. Der unabhängige Bauernverband gewann ein Mandat dazu und kommt so auf vier von 28 Sitzen. Damit bleiben die Unabhängigen die zweitstärkste Kraft im Salzburger Bauernparlament. Die freiheitlichen Bauernvertreter haben künftig drei Sitze (+2) in der Salzburger Landwirtschaftskammer. Leer geht hingegen die SPÖ aus, die künftig keinen Vertreter in die Bauernkammer entsendet.
Bauern als Rückgrad der Versorgung
Die geschäftsführende Obfrau der ÖVP Salzburg, Karoline Edtstadler war eine der ersten Gratulantinnen, die Rupert Quehenberger zu dessen Erfolg gratulierte. "'Stark verwurzelt. Weit verzweigt' – dieses Motto des Salzburger Bauernbundes ist gelebte Realität. Ein engagierter, sachorientierter Wahlkampf und kontinuierliche Arbeit für den Bauernstand in Salzburg haben das heutige Ergebnis möglich gemacht. Unsere Bäuerinnen und Bauern sind das Rückgrat der regionalen Lebensmittelversorgung, sie bewahren unsere Kulturlandschaft und gestalten eine nachhaltige Zukunft. In Zeiten globaler Unsicherheiten wird einmal mehr sichtbar, wie essenziell eine starke, regionale Landwirtschaft ist – für unsere Versorgungssicherheit, den Umwelt- und Klimaschutz sowie den Erhalt lebendiger ländlicher Räume. Der Bauernbund steht für diese Werte und setzt sich mit ganzer Kraft für die Anliegen der Landwirtschaft ein“, so Edtstadler.
- Die geschäftsführende Obfrau der ÖVP Salzburg, Karoline Edtstadler war eine der ersten Gratulantinnen, die Rupert Quehenberger zu dessen Erfolg gratulierte.
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Niedrige Wahlbeteiligung stimmt nachdenklich
Die geringe Wahlbeteiligung ist für die Politikerin aber ein Auftrag an die Politik, sich wieder enger mit den Anliegen der Menschen auseinanderzusetzen und meint wörtlich:
„Die niedrige Wahlbeteiligung allerdings ist Auftrag für alle in der Politik Engagierten, die Menschen wieder besser abzuholen und für die Mitwirkung an Entscheidungen zu motivieren. Wahlen sind ein hohes Gut in der Demokratie."
Bezirkskammern bestätigt
Gleichzeitig mit den Wahlen zur Vollversammlung der Landwirtschaftskammer fanden auch die Wahlen der Vollversammlungen der fünf Bezirksbauernkammern (Flachgau und Stadt Salzburg, Tennengau, Lungau, Pongau und Pinzgau) statt. In den Bezirkskammern konnten sich ebenfalls die Kandidaten des Salzburger Bauernbundes durchsetzen. Personell kommt es nach den Wahlen in zwei Bezirken zu einem Wechsel an der Spitze der Bezirksbauernkammern. Josef Höller wird im Pongau das Amt von Silvester Gfrerer übernehmen und Michael Schmidhuber im Flachgau jenes von BBK-Obmann Hans Frenkenberger.
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