Hohe Energiekosten
Grüne wollen Heizkostenzuschuss auf 600 Euro erhöhen
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Mit einem dringlichen Antrag im Salzburger Landtag wollen die Grünen Haushalte mit geringem Einkommen bei den Heizkosten entlasten. Auf Nachfrage von MeinBezirk erklärt Klubobfrau Martina Berthold, wie sie die Forderungen im Landesbudget einordnet.
SALZBURG. Vor Beginn der nächsten Heizperiode bringen die Salzburger Grünen am Mittwoch ein Maßnahmenpaket gegen hohe Energiekosten in den Landtag ein. Der Heizkostenzuschuss des Landes soll für die Heizperiode 2026/27 wieder von 250 auf 600 Euro steigen. Zudem sollen die Einkommensgrenzen so angepasst werden, dass auch armutsgefährdete Haushalte erreicht werden.
- Grüne Landessprecherin Martina Berthold.
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„Wenn Menschen mit wenig Einkommen fürchten müssen, ihre Wohnung nicht mehr ausreichend heizen zu können, muss die Politik handeln“, sagt Grünen-Klubobfrau Martina Berthold.
Die Senkung des Zuschusses von 600 auf 250 Euro setzt ihrer Ansicht nach viele Haushalte unter Druck.
Berthold verweist auf Prioritäten im Landesbudget
Auf die Frage von MeinBezirk, wie die Forderungen aus dem Landesbudget finanziert werden sollen, nennt Berthold keine konkrete Summe oder Gegenfinanzierung. „Es ist immer eine politische Entscheidung, wofür das Land Geld ausgibt“, sagt sie. Sie verweist darauf, dass das Land ihrer Ansicht nach auch fossile und klimaschädliche Projekte fördere. Dieses Geld fehle dann für die Unterstützung der Salzburger Haushalte.
Neben dem höheren Heizkostenzuschuss fordern die Grünen ab 2027 eine sozial gezielte Förderung für energetische Sanierungen. Gedämmte Wohnungen und erneuerbare Heizungen sollen die Abhängigkeit von Öl und Gas dauerhaft verringern. Berthold geht davon aus, dass diese Forderung angesichts steigender Energiekosten ernst genommen wird.
Auf Bundesebene wollen die Grünen außerdem Übergewinne von Mineralölkonzernen besteuern und die Einnahmen zur Bekämpfung von Energiearmut verwenden.
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