Handball für Einsteiger
Fouls, Würfe und alles was man zu Handball wissen muss
- Handball hat eigene Regel und Begriffe, die jede Anfängerin und jeder Anfänger schon mal gehört haben sollte.
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- hochgeladen von Anna Wallner
Egal, ob mit Händen, Armen, Kopf oder auch Oberschenkel oder Knie - beim Handball darf man den Ball mit beinahe jedem Körperteil spielen, nur nicht mit den Füßen. Klingt wie umgekehrtes Fußball, hat allerdings eigene Regel und Begriffe, die jede Anfängerin und jeder Anfänger schon mal gehört haben sollte.
SALZBURG. Zwei Mannschaften zu je sieben Spielerinnen oder Spielern stehen sich beim Handball am Feld gegenüber. Ein Spiel besteht dabei aus zwei Halbzeiten zu je 30 Minuten mit einer Halbzeitpause von zehn Minuten dazwischen. In dieser Zeit versuchen die Spielerinnen und Spieler nach ihren besten Möglichkeiten, das Tor der Gegnerinnen und Gegner zu treffen.
Dabei können während des ganzen Spiels alle Spielerinnen und Spieler mehrfach ausgewechselt werden. Ein Team darf dabei aus maximal 14 Spielerinnen und Spielern bestehen. Wenn es nach dieser Spielzeit unentschieden steht kommt es zur Verlängerung von zwei mal fünf Minuten. Ist danach immer noch kein Sieger-Team entschieden dürfen je Team fünf Spielerinnen und Spieler abwechselnd Schüsse aufs Tor ausüben. Ist nach insgesamt zehn Würfen kein Ergebnis erreicht können andere fünf Spielerinnen und Spieler ihr Glück versuchen.
Ballberührungen und Würfe
Der Ball darf von den Spielerinnen und Spielern nie mit den Füßen oder den Unterschenkeln gespielt werden. Hände, Kopf, Rumpf und auch Oberschenkel und Knie sind erlaubt. Wichtig ist, dass der Ball immer nur drei Sekunden lang gehalten werden darf und man sich auch nur jeweils drei Schritte bewegen darf, wenn man den Ball hält. Nach diesen Sekunden oder Schritten muss der Ball geworfen oder geprellt werden.
Das Spiel startet mit einem Anwurf, bei dem eine Person in der Mitte mit einem Bein im eigenen Feld steht und mit dem anderen auf der Mittellinie. Die Gegnerinnen und Gegner müssen drei Meter Abstand halten und nach dem Anpfiff geht es los. Kommt es im Spiel zu einem Foul gibt es einen Freiwurf am Ort des Fouls. Ist dieser Ort zu nahe am Tor (weniger als neuen Meter) wird der Freiwurf an der Freiwurflinie (neun Meter vom Tor entfernt) ausgeführt. Geht der Ball ins Aus kommt es zum Einwurf, außer er geht über die Torauslinie in Aus.
Dann kommt es zum Torabwurf durch den jeweiligen Torwart. Der letzte Wurf ist der Sieben-Meter-Wurf. Dazu kommt es, wenn eine Torchance durch ein Foul verhindert wird. Dabei versucht eine Spielerin oder ein Spieler von der Sieben-Meter-Markierung aus ein Tor zu erzielen.
Strafen und Fehler beim Handball
Spielerinnen und Spieler dürfen sich nicht gegenseitig festhalten oder stoßen, ansonsten kommt es zu einem Freiwurf oder gegebenenfalls zu einem Sieben-Meter-Wurf. Auch beimHandball gibt es eine Gelbe Karte als Verwarnung - bei zwei Karten kommt es zu einer zwei Minütigen Auszeit, bei einer dritten wird man vom Spiel ausgeschlossen. Spielerinnen und Spieler dürfen außerdem nie den Torraum betreten. Dieser hat die Form eines Halbkreises mit sechs Metern Radius ums Tor und darf nur vom Torwart betreten werden. Eine weitere bedeutende Linie ist die Auswechsellinie, die sich von der Mittellinie aus Längsseitig entlangzieht.
Hinter dieser Linie ist der Auswechselbereich in dem auch die restlichen Spielrinnen und Spieler sind. Nur in diesem Bereich darf ein Wechsel vollzogen werden und wenn eine Feldspielerin und ein Feldspieler den Bereich betritt ohne zu wechseln ist das ein Fehler. Damit all diese Regeln auch eingehalten werden gibt es bei einem offiziellen Handballspiel zwei Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Dabei gibt es eine Torschiedsrichterin oder Schiedsrichter und eine Feldschiedsrichterin oder Schiedsrichter.
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