Beachvolleyball für Einsteiger
Sonne, Sand und alles rund um Beachvolleyball
- Hier erfährst Du alles, was man über Beachvolleyball wissen sollte.
- Foto: unsplash / Odd Fellow
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Sommer, Sonne, Sand und eine Runde Beachvolleyball - der perfekte Sport für die heißen Monate. Doch Volleyball ist nicht gleich Volleyball - Hallen und Beachvolleyball sind sich zwar ähnlich aber jede Variante hat eigene Regeln und Begriffe.
SALZBURG. Hallenboden wird zu Sand, die Decke zum freien Himmel - Dann wird Volleyball zu Beachvolleyball. Doch nicht nur die Umgebung unterscheidet sich bei den beiden Sportarten, auch die Regeln und Bedingungen sind anders. Die Anzahl an Spielerinnen und Spielern und auch die Spielbedingungen unterscheiden sich bei den beiden Sportarten. Hier erfährst Du alles, was man über Beachvolleyball wissen sollte.
Kleineres Feld, kürzeres Spiel
Das Feld ist beim Beachvolleyball etwas kleiner, als beim Hallenvolleyball und auch die Linien am Feld sind anders. Es gibt beispielsweise keine Mittellinie was bedeutet, dass die Spielerinnen und Spieler die Mitte übertreten dürfen, solange sie dabei niemanden behindern. Die Seitenlinien gehören praktisch zum Spielfeld und wenn der Ball die Linien berührt zählt er als wäre er im Feld aufgekommen.
Neben dem kleineren Feld ist auch die Anzahl an Spielerinnen und Spielern reduziert auf meist zwei Personen pro Team. Generell ist das gesamte Spiel kürzer - es werden pro Match zwei Sätze bis 21 Punkte gespielt.
Spielformat und Pausen
Bei Gleichstand im Satz wird solange weitergespielt bis ein Team zwei Punkte Vorsprung erreicht. Steht es nach zwei Sätzen unentschieden wird ein dritter gespielt allerdings nur bis 15 Punkte. Immer nach sieben gespielten Punkten werden die Seiten gewechselt, beim dritten Satz schon nach fünf, um wetterbedingte Nachteile auszugleichen.
Zwischen den Sätzen gibt es je eine einminütige Pause und jede Mannschaft kann jederzeit eine Auszeit von 30 Sekunden beantragen. Verletzt sich eine Spielerin oder ein Spieler hat sie oder er fünf Minuten Zeit sich zu erholen, ansonsten ist das Spiel verloren, da das Team unvollständig ist.
Netzberührung und Ballkontakt
Die Spielerinnen und Spieler dürfen den Ball mit jedem Körperteil berühren und weiterspielen, allerdings darf der Ball nicht gehalten oder geworfen werden. Außerdem darf jede Person den Ball nur einmal hintereinander berühren und jedes Team darf dreimal hin und her spielen, bevor der Ball über das Netz gespielt werden muss.
Beim übers Netz spielen muss der Ball dabei zwischen den beiden am Netz befestigten Antennen durchgespielt werden. Das Netz darf nicht von den Spielerinnen und Spielern berührt werden, der Ball darf es jederzeit berühren. Auch wenn der Ball bei einem Aufschlag die Netzkante berührt zählt der Aufschlag.
Rote Karten beim Volleyball
Wie beispielsweise beim Fußball gibt es auch beim Beachvolleyball rote und gelbe Karten, sowie einfache Verwarnungen. Verzögerte eine Spielerin oder ein Spieler das Spiel erhält sie oder er die erste Verwarnung. Kommt es im gleichen Satz noch einmal zu einer Verzögerung verliert das betroffene Team den Spielzug und muss den Ball an die Gegner abgeben. Bei einer kleinen Unkorrektheit werden die betroffenen Spielerinnen oder Spieler ebenfalls verwarnt, es gibt allerdings keine direkten Konsequenzen.
Kommt es zu wiederholtem Fehlverhalten zieht die Schiedsrichterin oder der Schiedsrichter die Gelbe Karte und spricht damit ein Warnsignal für die gesamte Mannschaft aus. Bei unsportlichem Verhalten gibt es direkt die rote Karte und damit verliert das betroffene Team den Spielzug. Bei beleidigendem Verhalten gibt es praktisch Gelb-Rot und die Sportlerin oder der Sportler muss den Platz für den Rest des Satzes verlassen. Bei Übergriffen und Handgreiflichkeiten wird auch die Gelbe und Rote Karte gezeigt, aber in zwei verschiedenen Händen und daraufhin ist die betroffene Person disqualifiziert und das Match verloren.
Genaue Kleiderordnung
Beim Beachvolleyball gibt es eine strenge Kleiderordnung, die auch schon das ein oder andere Mal kritisiert wurde. Bis 2012 durften weibliche Spielerinnen nichts außer einen Bikini beim Spielen tragen. Mittlerweile sind meistens auch Shorts und T-Shirts gestattet. Alle Sportlerinnen und Sportler treten Barfuß auf den Platz. Wetterbedingt sind sowohl Kopfbedeckungen, Sonnenbrillen und auch wärmere Kleider erlaubt. Prinzipiell wird bei jedem Wetter gespielt, nur bei Gewitter wird abgebrochen.
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