Wertschöpfung der Salzburger Festspiele
Salzburger Kultur als starker Standortfaktor
250 Millionen Wertschöpfung durch die Salzburger Festspiele. Salzburger Kulturbetrieb als Konjunkturmotor der Region. Wirtschaftseffekt der Salzburger Festspiele erneut erhoben. Steuereinnahmen durch Festspiele für den Bund ein gutes Geschäft.
SALZBURG. Die Salzburger Wirtschaftskammer (WKS) hat nach 2011 und 2016 eine aktuelle Wertschöpfungsstudie zu den Wirtschaftseffekten der Salzburger Festspiele durchgeführt. Alleine 2023 wurde eine österreichweite direkte und indirekte Wertschöpfung von 250 Millionen Euro (2016: 215 Mio. Euro) erzielt. Für den Standort Salzburg betrug der ökonomische Aspekt 199 Millionen Euro (2016: 183 Mio.) sowie 2.943 Vollzeitarbeitsplätze in Österreich (2016, Salzburg: 2.589). "Die Anzahl der Arbeitnehmer erhöht sich in den Sommermonaten auf über 4.000 Personen, die direkt bei den Festspielen beschäftigt sind", sagte die Festspielpräsidentin Kristina Hammer.
- "Die Festspiele sind ein echter Wirtschaftsmotor. Mit 199 Millionen Wertschöpfung für Salzburg und 250 Millionen für Österreich ist das ein enorm großer Faktor", ergänzt die Präsidentin.
- Foto: Martin Schöndorfer, 2024
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- Das Autorenteam der Wertschöpfungsanalyse (v.l.) Christoph Fuchs, Vanessa Kahn
- Foto: SF / Franz Neumayr
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- Die Präsidenten bei der Lektüre der Studie: Kristina Hammer und Peter Buchmüller.
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"Die Festspiele sind ein echter Wirtschaftsmotor. Mit 199 Millionen Wertschöpfung für Salzburg und 250 Millionen für Österreich ist das ein enorm großer Faktor", ergänzt die Präsidentin. Erfreulich für das Finanzamt: 96 Millionen Euro darf der Fiskus durch das Kulturfestival als Plus verbuchen.
- Rund 30.000 Gästekontakte wurden von den Festspielen direkt mit dem von der Wirtschaftskammer ausgearbeiteten Fragebogen im Juli 2023 kontaktiert, um die Konsumausgaben, die von den Festspielgästen 2022 getätigt hatten, zu erfragen. Rund 8.500 Besucher der Festspiele beantworteten die anonymisierten Fragebögen.
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- Fotoshooting bei der Pressekonferenz
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- Blick hinter die Kulissen
- Foto: SF / Franz Neumayr
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Saison beginnt mit Festspielen
"Die touristische Sommersaison beginnt mit den Salzburger Festspielen", bringt es der Salzburger Wirtschaftskammerpräsident Peter Buchmüller auf den Punkt: "Für die Salzburger Wirtschaft sind die Festspiele ein wichtiger Konjunkturmotor. Ganze Branchen - ob Handel oder Gastronomie - profitieren direkt von diesem Festival mit Weltrang. Der Tourismus ist in der Stadt Salzburg mit 180 Hotels und 800 gastronomischen Betrieben ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Festspielgäste bleiben im Schnitt fünf bis sechs Tage. Das ist rund dreimal so lange wie der durchschnittliche Nächtigungsgast in der Stadt Salzburg.
- Die Salzburger Festspiele als Wirtschaftsmotor. Wertschöpfungsanalyse der Salzburger Festspiele durch die Wirtschaftskammer Salzburg.
- Foto: Martin Schöndorfer, 2024
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- Wertschöpfungsanalyse der Salzburger Festspiele 2024 (Erhebungszeitraum 2022)
- Foto: SF / Franz Neumayr
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"Die Tagesausgaben der Festspielgäste liegen mit 414 Euro doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Gäste", so Buchmüller. Trotz höherer Preise während der Sommermonate würde die Bevölkerung aber von den Festspielen profitieren, da sie ein zusätzliches Einkommen auslösen, meinte der Studienautor Christoph Fuchs (WKS). Große Unterschiede bei den Vergleichsumfragen aus den vorangegangenen Jahren gab es vor allem im Bereich des Verkehrs.
- "Die Wirtschaftskammer hat einerseits die Wertschöpfungseffekte der Ausgabenstruktur der Salzburger Festspiele erhoben. Hinzu kommen die Ausgaben der Besucherinnen und Besucher der Festspiele. Aufgrund ihres Ausgabeverhaltens - der Tagesausgaben - wurde bewertet, wie hoch die Wertschöpfung ist", erklärte der kaufmännische Direktor der Festspiele, Lukas Crepaz, die Vorgangsweise.
- Foto: Martin Schöndorfer, 2024
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Hoher Rückfluss bei Umfrage
Rund 30.000 Gästekontakte wurden von den Festspielen direkt mit dem von der Wirtschaftskammer ausgearbeiteten Fragebogen im Juli 2023 kontaktiert, um die Konsumausgaben, die von den Festspielgästen 2022 getätigt hatten, zu erfragen. Rund 8.500 Besucher der Festspiele beantworteten die anonymisierten Fragebögen. Diese wurden dann für die Befragung von der WKS ausgewertet.
- "Die Tagesausgaben der Festspielgäste liegen mit 414 Euro doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Gäste", so Buchmüller. Trotz höherer Preise während der Sommermonate würde die Bevölkerung aber von den Festspielen profitieren, da sie ein zusätzliches Einkommen auslösen, meinte der Studienautor Christoph Fuchs (WKS).
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"Die Wirtschaftskammer hat einerseits die Wertschöpfungseffekte der Ausgabenstruktur der Salzburger Festspiele erhoben. Hinzu kommen die Ausgaben der Besucherinnen und Besucher der Festspiele. Aufgrund ihres Ausgabeverhaltens - der Tagesausgaben - wurde bewertet, wie hoch die Wertschöpfung ist", erklärte der kaufmännische Direktor der Festspiele, Lukas Crepaz, die Vorgangsweise.
- Rund 30.000 Gästekontakte wurden von den Festspielen direkt mit dem von der Wirtschaftskammer ausgearbeiteten Fragebogen im Juli 2023 kontaktiert, um die Konsumausgaben, die von den Festspielgästen 2022 getätigt hatten, zu erfragen. Rund 8.500 Besucher der Festspiele beantworteten die anonymisierten Fragebögen.
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