1200 Wanderer beim 34. oberösterreichischen Almwandertag

Erste Reihe v.l.:
Vize-Präsident Karl Grabmayr, Landesrat Max Hiegelsberger, Ortsbauernobmann Josef Schmaramzer
Zweite Reihe v.l.:
Nationalratswahl-Kandidat Johannes Huemer, Präsident Franz Reisecker, Almvereinsobmann Bürgermeister Johann Feßl, BBK-Obmann Christian Zierler
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  • Erste Reihe v.l.:
    Vize-Präsident Karl Grabmayr, Landesrat Max Hiegelsberger, Ortsbauernobmann Josef Schmaramzer
    Zweite Reihe v.l.:
    Nationalratswahl-Kandidat Johannes Huemer, Präsident Franz Reisecker, Almvereinsobmann Bürgermeister Johann Feßl, BBK-Obmann Christian Zierler
  • Foto: Rößler
  • hochgeladen von Felix Schifflhuber

GOSAU. 1200 Gäste strömten beim 34. oberösterreichischen Almwandertag am Donnerstag, 15. August, auf die Plankensteinalm in Gosau. "Alm verbindet Landwirtschaft und Tourismus, es ist unsere Pflicht diese einmalige Landschaft zu erhalten", sagte Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, der die Plankensteinalm mit den wanderbegeisterten Besucherinnen und Besuchern ebenfalls erwanderte.

420 bewirtschaftete Almen auf 36.500 Hektar gibt es im "Almland Oberösterreich". Nachdem in den 50er-Jahren der Bestand der bewirtschafteten Almen um mehr als die Hälfte geschrumpft ist, erlebt die Almwirtschaft seit einigen Jahren wieder einen Aufschwung. Aufgelassene Flächen werden mit Unterstützung des Landes Oberösterreich revitalisiert und wieder in Bewirtschaftung genommen. "Die Almen sind ein wesentlicher Teil der reizvollen Landschaft Oberösterreichs. Als beliebte Wanderziele sind sie für den Tourismus unverzichtbar und als Weideflächen tragen sie zur Produktion bester Lebensmittel bei", sagt Hiegelsberger.

Die Erhaltung der Almen müsse daher ein gesellschaftliches Anliegen sein. "Gepflegte Almen dienen dem Erosionsschutz, der Erhaltung geschlossener Ökosysteme und erfüllen als Erholungsflächen eine wichtige touristische Aufgabe", sagte Hiegelsberger wobei er die Leistungen der Bergbauern besonders hervorhob: "Möglich ist das nur mit viel Idealismus und Einsatz der Almbauern."

Hiegelsberger erinnerte zudem daran, dass die Konsumenten mit dem Griff zu den qualitativ wertvollen Produkten unserer heimischen Landwirtschaft die Almen unterstützen können. „Oberösterreich hat sich in den vergangenen Jahren als eines der sichersten Herkunftsländer für hochwertige, regionale Lebensmittel positioniert“, so der Agrar-Landesrat weiter.

Plankensteinalm

Die Plankensteinalm liegt auf einer Höhe von 1600 Meter inmitten der wasserlosen, steinigen Karstlandschaft des Dachsteinplateaus und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 331 Hektar, davon sind 255 Hektar Wald und 73 Hektar Alpe.
Acht Almbauern treiben 60 Jungrinder, 10 Milchkühe und 10 Pferde auf die Plankensteinalm, die von Ende Juni bis September beweidet wird.
Die Plankensteinalm liegt im Eigentum der Österreichischen Bundesforste. Die Weiderechte begründen sich auf Urkunden aus Kaisers Zeiten, deren Wurzeln bis ins sechste Jahrhundert zurückreichen.
Mit der Erschließung durch eine Zufahrt im Jahr 2005 erfuhr die Plankensteinalm einen neuerlichen Aufschwung und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt.

Autor:

Felix Schifflhuber aus Salzkammergut

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