"Aus” für Echernwand - Klettersteig in Hallstatt

Foto Franz Frühauf

Vermutlich durch eine achtlos weggeworfene Zigarette ist am Dienstag, 21.08.2018 in der Echernwand in Hallstatt ein Brand ausgelöst worden. Tagelang bekämpften jeweils bis zu 100 Helfer mit Hubschraubern aus der Luft und Strahlrohren am Boden die Flammen. Aus dem Hallstättersee wurden mehrere Millionen Wasser entnommen und über der Brandstelle abgeworfen. Das Feuer breitete sich rasch aus, die Standseilbahn auf den Salzberg wurde für einen Tag geschlossen, die Bewohner unterhalb der Gefahrenstelle mussten ihre Häuser für längere Zeit verlassen und der Einstieg in den Klettersteig wurde bis auf weiteres verboten. Nach einer Erkundung der Lage durch die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) wurden aufwendige Felsräumarbeiten durchgeführt, zusätzliche Steinfangnetze und ein Behelfsdamm errichtet. Die Wildbach- und Lawinenverbauung nun gibt bekannt, dass nach mehreren Wochen Bauzeit die Arbeiten vorerst abgeschlossen sind. Ab April 2019 erfolgt die Rekultivierung des Dammes sowie der umliegenden Grünflächen und der Rückbau der Baustraße. Die Wiedererrichtung des Klettersteiges in diesem Bereich oberhalb des Siedlungsraumes ist seitens der WLV nicht mehr genehmigungsfähig und es wird einer möglichen Wiedererrichtung nicht zugesagt. Alpenvereinsobmann Reinhard Kerschbaumer: “Uns als ÖAV tut es leid, dass unser Klettersteig aufgrund von Leichtsinn oder Unaufmerksamkeit eines Alpinisten vernichtet wurde. Seit 2010 war der Steig eine Bereicherung im alpinen Gefüge des Salzkammergutes und wurde sehr gut angenommen“.

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