Feuersalamander
Selten, aber doch noch zu finden

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Der Feuersalamander, lat. Salamandra Salamandra, gehört zur Familie der Lurche und ist fast nur in Buchenwäldern (Rotbuche) zu finden. Seine schwarz/gelbe Zeichnung ist so wie sein Gift, der Schutz vor Fressfeinden. An und für sich ist er ein Einzelgänger, aber zum überwintern schließt er sich mit bis zu 100 Artgenossen zusammen. Der bis zu 20 cm lange Lurch kann in freier Natur schon mal 25 Jahre alt werden; in Gefangenschaft sogar deutlich darüber. Würmer, Insekten oder Schnecken gehören genauso wie auch Asseln zu seinem Speiseplan.
Feuersalamander sind die einzigen der Familie der Lurche, die Larven ins Wasser ablegen, dies geschieht im Frühling. Ein Weibchen kann bis zu 30 Larven ablegen, dann beginnt die Metamorphose (Umwandlung), wobei sich die Kiemen zurückbilden, dies ist nach etwa 4 Monaten abgeschlossen. Nach 2-3 Jahren ist ein Feuersalamander ausgewachsen und die Giftdrüsen sind vollständig ausgebildet. Das Gift ist für den Menschen ungefährlich, aber im Sinne des Naturschutzes lässt man sie einfach ihrer Wege ziehen!
Wenn man besonders achtsam im Gebiet um den Taferlklaussee unterwegs ist, kann man ihn entdecken. Er liebt ruhige kühle (8 bis 10 Grad) kalte und Sauerstoffreiche flache Gewässer.
Leider werden die Tiere, besonders an nassen Tagen, immer wieder zum Opfer im Straßenverkehr. In Österreich ist diese Spezies als besonders gefährdet eingestuft, da der Lebensraum immer weniger wird.

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