Tandem-Paragleiter mussten am Krippenstein notlanden

Die Notlandung brachte das Brüderpaar in unwegsames Gelände.
  • Die Notlandung brachte das Brüderpaar in unwegsames Gelände.
  • Foto: Bergrettung Obertraun
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

OBERTRAUN. GLück im Ünglück hatte ein Paragleiter mit seinem Tandempassagier beim Flug vom 2.100 Meter hohen Krippenstein: Weil sich kurz nach dem Start dier Rettungsschirm öffnete, kamen die beiden Brüder ins Trudeln. Glücklicherweise waren sie schon weit genug geflogen, um sicher am Fuße der Krippenstein-Nordwand zu landen und nicht in der Felswand Bruch zu landen. Weil das Gelände auf 1.750 Metern aber noch immer sehr unwegsam war, setzten sie einen Notruf ab. Dem Disponenten teilten sie mit, dass sie unverletzt seien und in Richtung Krippenbrunn absteigen werden. Mehrere Mann vom Bergrettungsdienst Obertraun fuhren mit Quads die 11 Kilometer lange Skiabfahrt zunächst bis Krippenbrunn auf und gingen den Beiden entgegen. Anschließend fuhren sie die Beiden bis zur Bergstation und organisierten gegen 19 Uhr die Abfahrt ins Tal.

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