13.04.2017, 09:30 Uhr

Ischler Kletterhalle erweitert Angebot: Kletterturm-Pläne für Kaltenbach

Der geplante Kletterturm hinter Kletter- und Tennishalle soll bis Herbst fertiggestellt werden. (Foto: Privat)

BAD ISCHL. Um 220.000 Euro soll das Großprojekt der K3-Kletterhalle in Bad Ischl realisiert werden. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde hat man sich auf den Standort – quasi im Hinterhof der Halle selbst – geeinigt.

"Die Idee besteht bereits von Beginn an, jedoch seit 1,5 Jahren wird sie von uns verfolgt und bei der Stadtgemeinde in den Gremien vorgestellt", erklärt Alexander Eder, Pressesprecher der Kletterhalle. "Die Standortfindung war aufgrund mehrere Projekte und einer Gesamtkonzeptionierung der Kaltenbachau nicht einfach. Nach einigen Verhandlungsrunden konnte man sich auf die Situierung, hinter der Kletterhalle im Anschluss unseres bestehenden Gastgartens entscheiden."

Erweiterung bereits ab Herbst verfügbar

Hierzu wurden gerade Genehmigungsverfahren hinsichtlich Bau-/Wasserrechtsbehördliche eingeleitet und in den nächsten Ausschüssen der Stadtgemeinde zur Beschlussfassung vorgelegt. Bei einer positiven Stellungnahme der Gremien und Behörden kann das Projekt verwirklicht werden. Angedacht ist, dass der geplante Außenbereich bereits ab Herbst dieses Jahres fertiggestellt ist. Der Kletterturm wird in den Farben grün und grau gehalten und wird in der Landschaft nicht hervor stechen. Ein ähnliches Projekt steht bereits auf dem Messegelände in Ried im Innkreis, der Turm hat eine Gesamtkletterfläche von 340 Quadratmetern und auf der Stirnseite eine Felsstruktur. Der Turm wird mit einem Zaun geschützt und steht den Besuchern tagsüber jeder Zeit zur Verfügung.

Lösung für Zufahrtsproblem

Direkt neben der Kletterhalle befindet sich die Anlage des TC Bad Ischl. Eine Zufahrtsstraße liegt zwischen dem Areal der Kletterer und der Tennishalle. Auf besagter Zufahrtsstraße – sie führt um die Tennishalle herum in den hinteren Bereich des Tennisclubs – wird von Lkw Sand angeliefert. Auch schweres Gerät für etwaige Instandhaltungen auf den Freiplätzen oder in der Halle muss hier zufahren. Dies würde der aktuell geplante Standort des Turmes aber unmöglich machen. "Wir sind grundsätzlich natürlich für das Projekt", so Roland Lechner, Obmann des TC Bad Ischl. "Falls große Lkw aber durch die baulichen Maßnahmen auf besagter Straße nicht mehr zufahren können, benötigen wir hier eine adäquate Lösung durch eine andere Zufahrtsmöglichkeit." Ansonsten könne man der Verpflichtung einer ordentlichen Instandhaltung der Anlage nicht nachkommen. Den Betreibern der Kletterhalle zufolge sei dies kein Problem: "Im Gesamtkonzept und bei den Gesprächen mit der Stadtgemeinde wurde eine entsprechende Lösung für den Tennisclub berücksichtigt", heißt es.
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