18.10.2016, 20:40 Uhr

Silber für Raudaschl, Bronze für Steiner bei Österr. Skisprungmeisterschaften

Silber im Einzelbewerb bei den Damen ging an Elisabeth Raudaschl aus St. Wolfgang. (Foto: Florian Kotlaba/ÖSV)
Von Donnerstag bis Samstag fanden in Bischofshofen (Großschanze) und Eisenerz (Normalschanze) die österreichischen Staatsmeisterschaften im Skisprung und Nordischer Kombination statt.
Bei den Herren waren vom ASVÖ NordicSkiteam Salzkammergut Maximilian Steiner, Max Schmalnauer und Florian Mittendorfer am Start. Bei den Damen mischten Elisabeth Raudaschl und Sophie Mair kräftig mit.
Maximilian Steiner bestätigte seine stetig steigende Form und holte in Bischofshofen auf der Großschanze mit Sprüngen auf 128 und 130 Meter den ausgezeichneten 8. Platz. Max Schmalnauer und Florian Mittendorfer belegten die Ränge 23 bzw. 37 im Endklassement.
Am Freitag hatte Steiner dann Stress pur. In der Früh hatte er noch Englisch- Matura und am Nachmittag stand er beim Teambewerb in Eisenerz im Einsatz. Die Titelverteidigung glückte zwar nicht aber schlussendlich holte er mit seinen Kollegen Thomas Diethart, Markus Schiffner und Michael Hayböck die Bronzemedaillie. Für die zweite Mannschaft mit Alexander Hayböck, Michael Falkensteiner sowie Florian Mittendorfer und Max Schmalnauer reichte es zu Rang 7. Am Freitag auf der Normalschanze gelang Steiner der erste Durchgang nicht nach Wunsch. Im zweiten passte die Leistung wieder, aber das reichte nur noch für Rang 18. Gut schlugen sich im Weltcupfeld auch die jüngeren Teilnehmer. Max Schmalnauer landete auf Platz 20 und Florian Mittendorfer wurde 36. Der Staatsmeistertitel ging bei beiden Bewerben an Manuel Fettner vor Stefan Kraft.
Bei den Damen war die Oberösterreicherin Jaqueline Seifriedsberger eine Klasse für sich. Mit Höchstweite in beiden Durchgängen sicherte sie sich den Staatsmeistertitel auf der Normalschanze in Eisenerz. Mit zwei konstanten Sprüngen platzierte sich Elisabeth Raudaschl an die zweite Stelle. Damit sicherte sich die St. Wolfgangerin den Vizestaatsmeisterin vor Julia Huber. Sophie Mair aus Bad Ischl erreichte beim ersten Antreten gegen die Weltcupspringerinnen den 5. Platz unmittelbar hinter Eva Pinkelnig.
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