Ärger wegen Motocrossrasern

Motocrossfahrern und Mountainbikern, die den Wald als Rennbahn benutzen, droht eine Besitzstörungsklage
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  • Foto: Sven_Vietense/fotolia
  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

VICHTENSTEIN (kpr). "Jemanden in den eigenen Wald zu lassen, ist, als wenn jemand den eigenen Garten betritt", sagt Vichtensteins Bürgermeister und Waldbesitzer Martin Friedl, "das ist eine Vertrauenssache." Der Respekt dafür lasse aber zu wünschen übrig. "Wir hören immer öfter von Mountainbikern oder sogar Motocrossfahrern in den heimischen Wäldern", erzählt Friedl. "Die kommen aus Bayern oder dem Mühlviertel, weil es bei uns so hügelig ist."

Was viele nicht wissen: Den "Rasern" in den Wäldern droht eine Besitzstörungsklage. "Jeder darf den Wald zu Erholungszwecken betreten", weiß Hanspeter Haferlbauer, Leiter des Forstdienstes der Bezirkshauptmannschaft Schärding, "aber eben so wie es heißt – zu Fuß." Das Fahren im Wald schrecke das Wild auf "und schädigt den Boden", wie Bürgermeister Friedl hinzufügt. Er befürchtet, dass aufgrund der unrechtmäßigen Nutzung die Waldbesitzer verhärten. "Sie könnten Sperren aufstellen. Denn immerhin stellen sie die Waldgründe ohne Entschädigung zur Verfügung."

Haferlbauer appeliert an alle Waldnutzer: "Viele Leute denken nicht daran, dass der Wald jemanden gehört und sie eigentlich fremdes Eigentum nutzen." Werden aber gewisse Regeln eingehalten, steht der Wald Wanderern und Spaziergängern als Erholungsort offen. Immerhin haben die heimischen Wälder rund 240 Kilometer Wanderwege zu bieten. "Sie müssen nicht auf den Wegen bleiben, sondern können auch abseits gehen. Nur eingezäunte Flächen, etwa weil dort frisch aufgeforstet wird, dürfen nicht betreten werden." Um den Jägern nicht in die Quere zu kommen, empfiehlt der Forstdienstleiter, den Wald zur Dämmerungszeit zu meiden. "Dann dürfte es keine Probleme geben", ist er sich sicher.

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