Steuerreform
"Jeder Bürger wirds spüren"

Die Zusammenarbeit auf Bezirks- und Bundesebene war laut August Wöginger (l.) und Hermann Brückl noch nie so gut wie heute.
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Steuerreform bringt jedem Bürger mehr Geld. Das versprechen ÖVP und FPÖ – aber nicht nur das.

BEZIRK SCHÄRDING (ebd). Gemeinsam präsentierten ÖVP und FPÖ auf Bezirksebene die geplante Steuerreform. "Eines gleich vorweg – von der Reform werden alle Bürger profitieren", betont ÖVP-Bezirksparteiobmann August Wöginger. Und das ohne neue Schulden. "Weil wir bei der Erstellung darauf geachtet haben, dass wir trotz Reform jedes Jahr einen Budget-Überschuss bilanzieren können. Deshalb wird die Reform auch schrittweise umgesetzt." Heißt: Ab 2020 werden durch die Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge als erstes die Geringverdiener profitieren. 2021 folgt die Tarifsenkung der Einkommenssteuer. Auch Mitarbeitererfolgsbeteiligungen bleiben dann bis zu 3.000 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer von Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten befreit. "Das Geld wird 1:1 bei den Bürgern ankommen", verspricht Wöginger. 2022 ist die schrittweise Absenkung der Körperschaftssteuer geplant. Was vor allem Unternehmern zugute kommen wird.

Keine neuen Steuern

"Wichtig ist, dass die Bürger am Ende des Tages mehr im Brieftascherl haben", so FPÖ-Bezirksparteiobmann Hermann Brückl. "Wir gehen weg von der sozialistischen Umverteilungspolitik, hin zu weniger Steuern und mehr Bürger-Eigenverantwortung." Und wie soll das Ganze finanziert werden? Dazu der FPÖ-Politiker: "In erster Linie wird es Gegenfinanzierungsmaßnahmen geben. Gespart werden soll über alle Ministerien hinweg, im öffentlichen Bereich. Das wird sicher für die Gemeinden nicht einfach. Aber deshalb kommt die Reform auch schrittweise. Zudem gehen wir davon aus, dass durch mehr Geld der Konsum angeregt und verstärkt investiert wird. Was wiederum mehr Steuereinnahmen bedeutet." Wie beide Politiker betonen, wäre das 8,3 Milliarden-Projekt ohne die aktuell gute Wirtschaftslage nicht möglich. Aber was ist, wenn das Wirtschaftswachstum nachlässt? "Das wurde bei den Berechnungen berücksichtigt", so Wöginger. Also keine Steuererhöhungen? "Nein, in dieser Legislaturperiode wird es keine neuen Steuern geben", versichert Brückl.

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