12.04.2017, 18:00 Uhr

Fitness 4.0: Die eigenen "Kilos" werden zum Trainingsgerät

Für das Fitnesstraining der Zukunft werden Analysen in Sachen Beweglichkeit und Mobilität immer wichtiger.

Zukunft des Fitnesstrainings hat längst begonnen. Eigenes Körpergewicht wird zum "Trainingsgerät".

SCHÄRDING (ebd). Beim Fitnesstraining der Zukunft geht man weg von den klassischen Fitnesscentern und Trainingsmaschinen hin zu "mehr freien Übungen wie zum Beispiel aus dem Functional Training oder Crossfit", so Florian Hetzner, Physiotherapeut beim Schärdinger Vital- und Therapiezentrum Vithera. Das heißt: Mehr Übungen mit dem eigenen Körpergewicht und auch mehr Übungen in freier Natur. "Außerdem nimmt Mobilität einen immer wichtigeren Stellenwert im Training ein", weiß Hetzner. Vithera setzt zudem mit seinem Functional Movement Screen (FMS) Maßstäbe. Mit diesem in den USA entwickelten Funktionstest können die Physiotherapeuten die Stärken und Schwächen des Körpers aufzeigen. "FSM ist ein wichtiger Baustein, um ein adäquates und erfolgreiches Training zu absolvieren", weiß Hetzner.

Fußballer profitieren

Wie Hetzner zur BezirksRundschau sagt, werde dieses Angebot auch bestens angenommen. "Die Rückmeldung und Erfolgsquote ist außerordentlich gut. Bisher sind es mehr es ganz gewöhnliche Personen von jung bis alt, die diesen Trainingsbereich besuchen. Aber auch Sportler wie etwa Fußballer nehmen das Angebot wahr", so der Physiotherapeut. Denn nicht nur für Sportler ist präventives Training im Fitnesscenter unerlässlich. "Ob Sportler oder 'Normalo'. Das Analysieren von Sportlern und Patienten in Sachen Beweglichkeit und Mobilität wird immer wichtiger, um Heilungsverlauf oder spätere Folgeverletzungen besser vorzubeugen zu können. Denn beim Fitnesstraining 4.0 steht nicht nur der Fitness-, sondern vielmehr der Gesundheitscharakter im Vordergrund.
Fotos: Vithera
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