Einweihungsfeier
Feuerwehr Fügen bezieht neues Gerätehaus: Moderner Schutz für die Region
- Pfarrer Tobias Höck meinte es mit dem Weihwasser gut und hatte die Lacher auf seiner Seite.
- Foto: LFV Tirol / Marcel Kreidl
- hochgeladen von Florian Haun
Ein historischer Moment für die Sicherheit im vorderen Zillertal: Die Freiwillige Feuerwehr Fügen hat am vergangenen Sonntag im Rahmen ihrer traditionellen Florianifeier das neue Gerätehaus feierlich eingeweiht. Das moderne Gebäude, das nach nur 13 Monaten Bauzeit fertiggestellt wurde, setzt nicht nur architektonische, sondern auch technische Maßstäbe.
FÜGEN (red). Der Tag begann mit einer Heiligen Messe und der Segnung des Neubaus durch Feuerwehrkurat Tobias Höck und den ehemaligen Feuerwehrkurat Erwin Gerst. In seiner Rede betonte der Kommandant die Bedeutung des Projekts für die gesamte Region. Die Einweihung unterstrich die Wertschätzung für die Feuerwehr: Zahlreiche hochrangige Gäste aus Politik, Kirche und dem Feuerwehrwesen folgten der Einladung.
Prominente Unterstützung aus Politik und Feuerwehr
Mit Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, den Bürgermeistern Dominik Mainusch (Fügen) und Josef Unterweger (Fügenberg) sowie Vertretern beider Gemeinderäte war die politische Prominenz präsent. Auch das Feuerwehrwesen war mit Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter, Landesfeuerwehrinspektor Rene Staudacher und Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter stark vertreten. Besonders geehrt wurden die langjährigen Mitglieder Adolf Anker, Manfred Prankl, Reinhard Haun, Thomas Flörl und Walter Unterlercher.
Technische Innovation und Nachhaltigkeit
Das neue Gerätehaus, geplant vom Architekturbüro DinA4 und gebaut von der Firma Bodner, ist das erste Gebäude in Fügen, das dank Photovoltaikanlage und Notstromversorgung autark agieren kann. Es bietet auf 180 m² ein Katastrophenschutz-Lager sowie moderne Ausbildungseinrichtungen wie einen Übungsturm, einen Pumpensumpf und einen Bergeschacht. Die Kanzlei Schöpf und die KIF begleiteten das Projekt professionell – das Ergebnis: eine Fertigstellung unter Budget.
Ehrungen und Beförderungen
Ein emotionaler Höhepunkt war die Auszeichnung von Adolf Anker für 50 Jahre Feuerwehrdienst. Zudem wurde Mathias Haidenhofer zum Hauptverwalter befördert. Musikalisch umrahmt wurde das Fest von der Bundesmusikkapelle Fügen, der Schützenkompanie Fügen und dem Kameradschaftsbund. Mit einer Defilierung vor den Ehrengästen und einem Festausklang in der Festhalle endete dieser besondere Tag.
Ein Meilenstein für die Region
Das neue Gerätehaus ist nicht nur ein Symbol für moderne Sicherheitstechnik, sondern auch ein Zeichen der Gemeinschaft und des Engagements der Freiwilligen Feuerwehr Fügen. Es steht bereit, um die Menschen im vorderen Zillertal auch in Zukunft bestmöglich zu schützen.
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