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Leserbrief zu Verkehrshölle Zillertal
- Ein Leserbrief von Dr. Max Rainer ist in der Redaktion eingelangt.
- Foto: Montage/Archiv
- hochgeladen von Florian Haun
Dass die Zillertalbahn derart schlecht dasteht, verdankt sie unter anderem dem Polterer Hörl aus Gerlos. Er hat mit seinem „Wasserstoffzug“ die Bahn für Jahre neben das Gleis gestellt, viel Zeit floss inzwischen ungenutzt den Ziller hinunter. Hörl hat nun über Jahre bewiesen, dass er ohne nützlichen Einfluss und ohne Konzept ist.
ZILLERTAL (red). Es wird Zeit, neue Leute heranzulassen, die mehr (verkehrs-)technisches Verständnis haben. Eine Überleitung der ZVB - zumindest den Bahnbetrieb betreffend - in die Arme der ÖBB wäre sicher sinnvoll, dann könnte man Konzepte entwickeln, abseits der das Denken behindernden Enge des Tales.
Aus meiner Sicht ist eine Umstellung auf Normalspur mit Oberleitung der beste Weg, mit direktem Anschluss an die Inntalstrecke (Einbindung - evtl. mit Spange nach beiden Richtungen - wohl etwa bei Wiesing). Auch die Beschaffungsvorgänge sind viel einfacher, schneller und günstiger. Ein gutes Beispiel – wie es auch funktionieren könnte - wäre unter anderen die Lokalbahn von Salzburg nach Lamprechtshausen.
Aber die Uhren gehen bei den ZVB anders: so liegen z.B. zwischen Gagering und Schlitters nun schon sehr lange zwei Gleise, allein der letzte Schluss von 10 m fehlt in Schlitters nun schon über Monate.
Offensichtlich braucht es dort Monate, die letzten Arbeiten abzuschließen (Signale, Kabel, Leitsystem und was immer). Das verhindert weiter das Kreuzen auf offener Strecke und bedingt weiter viele Verspätungen und viel Ärger bei den Fahrgästen (z.B. wie mir, weil man regelmäßig Anschlüsse versäumt). Die ÖBB braucht für solche Projekte viel weniger Zeit.
Ein weiteres Beispiel gefällig? Die Anzeigen von Zeit und Datum in den ZB-Garnituren gehen seit Jahren komplett falsch, keiner kann die Anzeigen wieder richtig einstellen.
Ein Jammer.
Dr. Max Rainer, Fügen und Rum
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