Auf Kuhangriffe folgen Warntafeln

Diese Warntafeln findet man wohl ab sofort öfter auf heimischen Almen
  • Diese Warntafeln findet man wohl ab sofort öfter auf heimischen Almen
  • Foto: KK/Bauernbund
  • hochgeladen von Julia Astner

HERMAGOR (aju). Über Angriffe von Kühen auf Almen wird derzeit immer mehr berichtet, zuletzt von einem Vorfall auf dem Nassfeld.
Nun reagiert der Kärntner Bauernbund und bietet Warnschilder an.

Abstand halten

15 Euro exklusive Versandkosten kostet eine Warntafel im Format A3 mit der Aufschrift "Achtung Weidevieh".
Für Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler sollen die Tafeln zur Bewusstseinsbildung beitragen: "So soll Vorfällen zwischen Hunden und Kühen auf Almen vorgebeugt werden, bei denen auch Menschen zu Schaden kommen könnten." Generell gelte für ihn aber, dass man einen gewissen Abstand zu den Tieren bewahre und sie nicht erschreckt. "Mutterkühe schützen ihren Nachwuchs. Vom Streicheln und Füttern der Kälber ist daher dringend abzuraten", sagt Mößler.

Fehlender Bezug

Ein Tabu sei es vor allem, wenn Wanderer mit dem mitgeführten Hund mitten durch eine Kuhherde gehen würden, anstatt in ausreichendem Abstand herumzugehen. "Das provoziert die Kühe. Wenn man dann noch die Warnsignale wie zum Beispiel das Senken des Kopfes ignoriert, wird es richtig gefährlich", sagt Mößler. Gründe für die häufiger werdenden Kuhangriffe sieht er vor allem in der Laufstallhaltung, die die Kühe weniger zahm werden lässt als früher. Aber auch der fehlende Bezug zur Landwirtschaft und der Rinderhaltung trage seinen Teil dazu bei, dass die Gefahr nicht eingeschätzt werden kann. "Mit dem von uns neu aufgelegten Info-Folder 'Eine Alm ist kein Streichelzoo' wollen wir dem vorbeugen und die Wanderer sensibilisieren. Die Häufung der Fälle in den letzten Wochen war aus meiner Sicht aber ein Zufall", sagt Mößler.

Eigenverantwortung zählt

Die Frage der Haftung im Falle eines Zwischenfalles steht für den LK-Präsidenten allerdings nicht im Vordergrund. Was zählt, sei in erster Linie die Eigenverantwortung. "Wenn Wanderer eine Alm betreten, muss ihnen bewusst sein, dass sie damit eine Weide betreten, auf der Tiere in einer Umzäunung gehalten werden. Aus meiner Sicht ist klar, dass es ohne Eigenverantwortung der Wanderer nicht funktionieren kann", sagt Mößler. Trotzdem empfiehlt er das Aufstellen von Warnhinweisen wie der Tafel des Bauernbundes oder des Almwirtschaftsvereines.

Zur Sache

Bestellt werden können die Tafeln online unter office@kaerntner-bauernbund.at oder telefonisch unter 0463- 511 710. Eine Tafel kostet 15 Euro und ab vier Tafeln ist der Versand kostenlos.

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