Für 12 Millionen Euro
Diese Straßensanierungen sind in Spittal geplant
- v.l.n.r.: Straßenbauamtsleiter Reinhard Schell, Straßenbaureferent Martin Gruber, Abteilungsleiter Volker Bidmon und Norbert Lengfeldner (Straßenbauamtsleiter-Stv.)
- Foto: Büro LHStv. Gruber/Gamper
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Kärntenweit werden heuer 46 Millionen Euro in die Instandhaltung und Sanierung der Kärntner Landesstraßen und -brücken sowie der überregionalen Radwege investiert - wie berichtet. Auch für den Bezirk Spittal konnte ein ambitioniertes Bauprogramm mit wichtigen Investitionen für dieses Jahr erstellt werden. Dieses wurde bei einem Pressegespräch durch Straßenbaureferent Martin Gruber, Abteilungsleiter Volker Bidmon und Straßenbauamtsleiter Reinhard Schell präsentiert.
SPITTAL. Im Bezirk Spittal sollen in diesem Jahr über 15 Baumaßnahmen umgesetzt werden, darunter auch einige große, landesweit bedeutende Projekte. Insgesamt werden dafür 12 Millionen Euro in die Hand genommen. Eines der wichtigsten Projekte ist hierbei die Fortführung der Generalsanierung der B106 Mölltalstraße.
- LHStv. Gruber: "Eine sichere, funktionierende Straßeninfrastruktur ist immer die Basis für Leben, Arbeiten und Wirtschaften – in den Städten wie auch am Land."
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Erneuerung Möllbrücke
Die Mölltalstraße soll in den Bereichen Außerfragant und Flattach auf vier Teilabschnitten generalsaniert werden. 2,7 Millionen Euro fließen in dieses Projekt, investiert wurden bereits 5,3 Millionen Euro. Bis Ende des Jahres sind knapp sieben Kilometer der Sanierung geplant, der Baustart erfolge im März. Zudem wird direkt an der B106 in Lainach auch die Möllbrücke mit einer Investitionssumme von rund 300.000 Euro erneuert. Der Baustart hierfür sei im Herbst.
"Komplexestes Vorhaben seit langer Zeit"
Auch bei einem Leuchtturmprojekt des Landes, dem Radweg durch die Lieserschlucht, wird dieses Jahr intensiv weitergearbeitet. Von der Ortseinfahrt Spittal bis zur Ertlwand ist er bereits größtenteils fertiggestellt. In den nächsten Monaten werden nun weitere 400 Meter Kragplatten in Richtung Seeboden hergestellt. Heuer werden dafür erneut rund fünf Millionen Euro investiert.
"In dieses Projekt investieren wir insgesamt rund 21 Millionen Euro. Es ist eines der technisch schwierigsten und komplexesten Vorhaben, die wir im Straßenbau seit langer Zeit umsetzen", so Gruber.
Fahrbahnsanierungen
Weitere 1,2 Millionen Euro werden im Bereich Rennweg an der B99 Katschbergstraße verbaut. Geplant sind eine Fahrbahnsanierung und eine Stützmauersanierung. Zudem fließen hier 660.000 Euro in die Tragwerks- und Fahrbahnsanierung der Mösslerbrücke. An der L4 Fellbacher Straße werden unter anderem über 1,2 Millionen Euro für die Ortsdurchfahrt Fellbach bereitgestellt. Neben diesen summenmäßig größten Projekten sind noch viele kleinere Maßnahmen geplant, etwa an der L12 Maltatalstraße in Koschach, der L20 Arriacher Straße im Oberen Mölltal oder der L6 Zwickenberger Straße in Oberdrauburg.
"Schwachstelle wird vermieden"
Abteilungsleiter Volker Bidmon ging insbesondere auf die technischen Besonderheiten der einzelnen Projekte im heurigen Straßenbauprogramm und die damit verbundenen Herausforderungen ein. So würde etwa auf der B99 an der Mösslerbrücke eine Teilintegralisierung des Tragwerkes durchgeführt.
"Damit besteht keine Baufuge mehr zwischen Fahrbahn und Brückenbauwerk. Dadurch wird eine wesentliche Schwachstelle dieses komplexen Bauwerks zukünftig vermieden", erklärte Bidmon.
Ländliches Wegenetz
Es wird auch in das ländliche Wegenetz im Bezirk Spittal investiert. Diese Wege sind wichtig für die Landwirtschaft und werden zudem von Pendlern, Touristen und Einheimischen genutzt. Heuer fließen 1,7 Millionen Euro Förderungen aus dem Agrarreferat in dieses ländliche Wegenetz, wodurch ein Bauvolumen von über 3,6 Millionen Euro ausgelöst wird. Zu den größten Projekten zählen hier die teilweise Generalsanierung des Weges auf den Weneberg in der Gemeinde Irschen sowie die Generalsanierung des Güterwegs Vordernöring in der Gemeinde Krems.
Mehr Lebensqualität durch Straßen
"Seit 2018 habe ich als Straßenbaureferent dafür gesorgt, dass über 70 Millionen Euro in das Landesstraßennetz im Bezirk Spittal investiert wurden", betont Gruber. Diese stolze Summe sei nicht nur ein wichtiger Beitrag für die Verkehrssicherheit in der Region, sondern auch ein ganz wesentlicher Wirtschaftsfaktor.
"Unsere Straßen sind die Lebensadern unserer Region. Sie sorgen für mehr Lebensqualität und sind ein Standortfaktor, wenn es um die Chancengleichheit zwischen Städten und dem ländlichen Raum geht", so der Straßenbaureferent abschließend.
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