Nachhaltige Heizungsanlagen
Gemeinde Lendorf erhält Förderung

- Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger und Energielandesrat Sebastian Schuschnig
- Foto: Büro LR Schuschnig/Habich
- hochgeladen von Eva Presslauer
LR Schuschnig überreichte kürzlich 29.188 Euro Landesmittel an Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger. Diese Mittel wurden erfolgreich genutzt, um 21 Haushalte beim Austausch von fossilen Heizungsanlagen zu unterstützen.
LENDORF. Im Rahmen der bereits ausgeschöpften Förderinitiative „Ölkesselfreie Gemeinden und Städte“ hat das Land die Kärntner Gemeinden beim Tausch von alten und ineffizienten Ölkesselheizungen auf erneuerbare Systeme, wie Pelletskessel, Hackschnitzelkessel, Fernwärmeanschluss und Wärmepumpen finanziell unterstützt. Auch in der Gemeinde Lendorf im Bezirk Spittal an der Drau war das Interesse für einen Tausch von Ölheizungen gegen eine nachhaltige Heizungsanlage bei den Bürgerinnen und Bürger groß: Insgesamt 21 fossile Heizungsanlagen konnten in Lendorf durch diese Aktion auf erneuerbare Systeme getauscht und der Gemeinde damit eine Unterstützung von insgesamt 29.188 Euro zugesichert werden. „Durch diese Aktion können alleine in Lendorf 52.500 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energie in Kärnten“, betont Energielandesrat Sebastian Schuschnig, der Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger die Förderzusage persönlich überreicht hat.
Energiewende
„Rund fünf Millionen Euro an Fördermitteln sind insgesamt an die 100 teilnehmenden Kärntner Gemeinden im Rahmen des Ölkessel-Programms geflossen“, hebt Schuschnig hervor und ergänzt, dass neben dem Ausbau der erneuerbaren Energie in Kärnten auch Maßnahmen für mehr Energieeffizienz bei Gebäuden wesentlich sind, damit die Energiewende gelingen kann. „Damit uns die Energiewende in Kärnten gelingen kann, setzen wir in der Energiepolitik auf Anreize statt Verbote und wollen ermöglichen statt verhindern! Die finanzielle Unterstützung jener, die bereit sind in erneuerbare Energien zu investieren, spielt dabei eine grundlegende Rolle. Nur so kann das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energieversorgung tatsächlich erhöht werden“, betont Schuschnig abschließend.
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