Heimat-Porträt
"In Greifenburg bin i daham"
- Jonas Oschlinger übernimmt den Winter- und Sommerdienst in Greifenburg und erzielt mit seinen Videos darüber auf Social Media große Reichweite.
- Foto: Austria Farming
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Der 24-jährige Jonas Oschlinger hat sich mit seinem Social-Media-Kanal "Austria Farming" weit über die Grenzen Österreichs hinaus einen Namen gemacht. In seiner Heimatgemeinde Greifenburg kennt man ihn jedoch vor allem als Vereinsfunktionär und tatkräftigen Unterstützer des Gemeindelebens.
GREIFENBURG. Beruflich ist Jonas Oschlinger als selbstständiger Unternehmer im Kommunal- und Transportbereich tätig. Mit seinem Fuhrpark ist er überwiegend auf Baustellen im Einsatzgebiet von Villach bis Osttirol unterwegs. Im Kommunalbereich betreut er zahlreiche Gemeinden in Oberkärnten, darunter auch seine Heimatgemeinde Greifenburg. Dort übernimmt er mit seinen Traktoren sowohl den Winter- als auch den Sommerdienst.
- Bei der Landwirtschaft unterstützt ihn vor allem sein Vater.
- Foto: Austria Farming
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YouTube-Star
Bekannt wurde Oschlinger über Social Media. Unter dem Namen „Austria Farming“ baute er sich eine Community rund um Landwirtschaft und Traktoren auf. „Ich habe vor zehn Jahren mit einer kleinen GoPro angefangen und daheim bei der Landwirtschaft Videos und Fotos von Traktoren gemacht“, erinnert er sich. Die Begeisterung für Maschinen begleitet ihn bereits seit seiner Kindheit: „Ich bin von klein auf immer am Traktor gesessen, wirklich von ungefähr fünf Jahren weg.“ Aus dem anfänglichen Hobby entwickelte sich schließlich mehr. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben aus der Umgebung entstanden Fotos und Videos, die er über soziale Medien teilte. „Das hat sich dann bis in die Videoproduktion gesteigert“, sagt Oschlinger. Die Zeit für regelmäßige Social-Media-Beiträge sei jedoch leider weniger geworden.
- Jonas erstellt hochwertige Fotos und Videos für seinen Kanal "Austria Farming".
- Foto: Austria Farming
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Landjugend zurückgebracht
In Greifenburg ist Oschlinger vor allem durch seine persönliche Präsenz und sein langjähriges Engagement in vielen Vereinen sowie in der Gemeinde bekannt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Landjugend Greifenburg, deren Obmann Oschlinger ist. Der Verein wurde 2021 nach einer längeren Pause wieder aktiviert. Auslöser war ein Gespräch mit dem Bürgermeister, der ihn auf die Möglichkeit eines neuen Jugendvereins angesprochen hatte. Gemeinsam mit Freunden und Unterstützern wurde die Idee schließlich umgesetzt. Besonders erwähnt er dabei Wolfgang Funder, der mit seiner Erfahrung in der Landjugend wertvolle Unterstützung leistete. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, dass großes Interesse vorhanden war: „Wir hatten innerhalb von zehn Tagen über 35 Leute, die gesagt haben: Probieren wir es.“
- Nähe sei ein wichtiger Faktor für das Vereinsleben. Neben seinem Engagement als Obmann der Landjugend bleibt allerdings wenig Freizeit.
- Foto: Privat
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Die schnelle Wiederbelebung des Vereins sei durch die gute Vernetzung innerhalb der Gemeinde möglich gewesen. In einer kleinen Gemeinde wie Greifenburg mit rund 1.700 Einwohnern kenne man sich persönlich. Besuchern würde Oschlinger vor allem den Badesee und Wassererlebnisweg empfehlen, die eine echte Bereicherung für die Gemeinde seien. Generell mache die gut ausgebaute Infrastruktur Greifenburg zu einer lebenswerten Heimat.
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