Zugang nach Döbriach schöner und sicherer

Der Sanierungsplan mit Hubert Altersberger, Michael Maier, Werner Hartl und Roland Maier
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RADENTHEIN-DÖBRIACH. Das Eingangstor in die östlichste Gemeinde des Millstätter Sees, die Seefeldstraße, wird auf einer Länge von 920 Metern zwischen dem Kreuzungsbereich der B 98 bis zur Riegerbachbrücke neu gestaltet. Mit einem symbolischen Spatenstich packten Bürgermeister Michael Maier, Melanie Golob, Tourismusverband Radenthein-Döbriach, Maria Aichholzer, Regionalverband Nockberge, und der zuständige Stadtrat Wolfgang Krakolinig das 480.000 Euro teure Projekt im Beisein von Vertretern der ausführenden Firmen und zahlreicher Stadt- und Gemeinderäte an.

Fertig bis Pfingsten

Bereits in sechs bis acht Wochen soll die Baumaßnahme über die Bühne gehen und im Rahmen des traditionellen Wirtefestes Pfingstsonntag, 4. Juni, offiziell eingeweiht werden.

Radweg und LED-Lampen

45 Jahre hatte die Seefeldstraße ihre Schuldigkeit getan, nun wird sie generalsaniert und auf 6,50 Meter verbreitert. Abgetrennt durch einen Grünstreifen kommt noch ein 2,50 Meter breiter kombinierter Fuß-/Radweg hinzu. Die bis dato unbeleuchtete Straße erhält um der besseren Sicherheit willen - nicht zuletzt als Schulweg - rund 50 LED-Lampen - für die Straße sechs bis acht Meter, für den Radweg 4,50 Meter hoch. Außerdem wird der Linienbus anstelle der Bundesstraße diese Strecke befahren. Dazu werden in der Seefeldstraße zwei Haltestellen eingerichtet. Das Tempo wird unterschiedlich auf 50, 70 und 30 km/h in Richtung Döbriach gedrosselt.

Umweltfreundlicher Bau

Bauamtsleiteiter Werner Hartl kündigte stolz an, die recht kurze Bauzeit sei auch darauf zurück zu führen, dass der vorhandene Unterbau bestehen bleibe und lediglich auf drei bis vier Zentimetern aufgefräst werde, bevor die mit Bindemitteln stabilisierte Tragschicht aufgetragen wird. Diese Baumethode stellt insofern eine ökologisch beispielhafte Bauvariante da, weil der Abtransport von 8.000 Quadratmetern Asphalt wegfällt. Wegen der Straßenverbreitung mussten die vorhandenen Bäume dran glauben. Eine "Baumauswahlkommission" entscheidet, welcher Art die 25 neuen Bäume sind.

Kosten: 480.000 Euro

Die Kosten bezifferte Bürgermeister Maier auf insgesamt 480.000 Euro. Davon entfallen für die Gemeinde 315.000 Euro auf die Straßensanierung durch Strabag, zu der wiederum das Land Kärnten an Bedarfsmitteln 140.000 Euro zusteuert. Die Beleuchtung durch die heimische Elektrofirma Roland Maier schlägt mit 60.000 Euro zu Buche.

Der Radweg schließlich wird mit 95.000 Euro veranschlagt. Auftraggeber hierfür ist der Regionalverband Nockberge. Die Kosten teilen sich die fünf Seeradweggemeinden Millstätter See: Spittal, Seeboden, Millstatt, Radenthein und Ferndorf. Projektleiterin Maria Aichholzer hofft, noch Mittel aus dem Klimafonds zu erhalten.

Im kommenden Herbst soll dann Phase zwei der von Landschaftsarchitekt Andreas Winkler konzipierten künftigen "Radentheiner Riviera" angepackt werden: die Gestaltung der öffentlichen Seezugänge.

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