Neuer Vieanhänger für Trebesinger Bauerngemeinschaft

Der neue Viehanhänger soll die Bewirtschaftung im Berggebiet sicherstellen
  • Der neue Viehanhänger soll die Bewirtschaftung im Berggebiet sicherstellen
  • Foto: KK/Büro Benger
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

TREBESING. Die Bauerngemeinschaft Trebesing hat einen neuen Viehanhänger angekauft. Das Agrarreferat mit Christian Benger unterstützt den Kauf mit 40 Prozent der Kosten.

Große Mühen im Berggebiet

Gerade im Berggebiet sei die Bewirtschaftung nur unter großen Mühen und mit viel Aufwand möglich. „Es ist jedoch notwendig, dass die Landwirtschaft im Berggebiet aufrecht erhalten bleibt und dass die Betriebe weitergeführt werden. Sie sind verantwortlich für die Kulturlandschaft, für den Erhalt der Almwirtschaft, was allen Konsumenten, Touristen, Erholungssuchenden zu Gute kommt“, so Agrarreferent Christian Benger.

Anlass ist die offizielle Übergabe des Viehanhängers an die Bauerngemeinschaft der Gemeinde Trebesing, die mit Vizebürgermeister Gerhard Koch diesen Anhänger angekauft hat. Entsprechend den Landesrichtlinien wird diese Maßnahme mit 5.800 Euro aus dem Agrarreferat unterstützt.

Referat unterstützt

„Die Viehwirtschaft ist im Berggebiet alternativlos. Es gibt keine andere Bewirtschaftungsform in diesen Bereichen, deshalb haben wir die Gemeinschaftsinitiative unterstützt“, so Benger.
Durch diese Bewirtschaftung der Almen, der Beweidung, seien nicht nur die gesunden Lebensmittel sicher gestellt. „Der gesamte Tourismus im Sommer wie im Winter lebt von der Almbewirtschaftung. Findet keine Bewirtschaftung statt, wachsen die Almen unkontrolliert zu und sind nicht mehr zu begehen“, weist Benger hin. Außerdem stünden hinter der Bewirtschaftung Familien, Existenzen, Einkommen, Investitionen und damit der Erhalt der Strukturen im ländlichen Raum.

Appell an Freizeitsportler

Benger appelliert daher auch an alle Freizeitsportler, Wanderer und Gäste: „Beweidete Almen, Wälder, sind Betriebsgelände eines Bauern. Dort wird gearbeitet, dort hält sich Vieh auf, dort grasen Mutterkühe, die ihre Kälber verteidigen, wie es schon seit Jahrhunderten ist“, so Benger. Daher sei das richtige Verhalten auf Almen und in Wäldern unbedingt notwendig. „Die Eigentümer können nicht alles einzäunen und müssen wirtschaften können. Hausverstand, Eigenverantwortung und gegenseitiges Verständnis ist die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft.“

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