Troger trotz Reifenplatzer beim Weltcup auf zweiten Platz

Der Triathlet gab in Kanada Vollgas

MAGOG, KANADA. Christian Troger schaffte beim Paratriathlon Weltcup in Magog (Kanada) über die paralympische Distanz den zweiten Platz. Sein Hauptziel, eine Top-Ten-Platzierung, hat er somit souverän erreicht.

So richtig freuen konnte sich Troger über die Platzierung dennoch nicht, ein Reifenplatzer zu Beginn des Radsplits hat ihm wohl den Sieg gekostet. "Ich konnte - wie so oft in dieser Saison - beim Schwimmen nicht ganz mit den Stärksten mithalten, kam aber kurz nach der Spitzengruppe aus dem Wasser. Nach dem Wechsel auf das Rad fehlten mir wenige Sekunden auf meinen Hauptkonkurrenten Giovanni Sasso aus Italien", so Troger.

Nach nur 3 Kilometern am Rad passierte jedoch, was wohl von jedem Triathleten gefürchtet wird. "Beim Anbremsen bei der ersten Wende ist mir mein Vorderreifen geplatzt. Ich musste mit dem Reifenschaden über 3 Kilometer bis zur offiziellen 'Wheel Station' fahren und hoffen, dass dort ein Reifen für mich verfügbar ist", erklärt Troger. Nach dem Reifenschaden hat er Vollgas gegeben, was sich durchaus gelohnt hat. "Auf der einen Seite ist es meine erste Weltcup-Podiumsplatzierung und der zweite Platz ein großartiger Erfolg, auf der anderen Seite weiß ich, dass mir der Reifenschaden heute wohl den Sieg gekostet hat. Leider hat es nicht sollen sein", zieht Troger sein Fazit.

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