09.10.2017, 14:06 Uhr

Drauhofnerinnen sind sehr aktiv

Die Schüler lernten einiges über Erste Hilfe (Foto: KK/LFS Drauhofen)

Erste-Hilfe-Kurs und Betätigung als Lehrerinnen im Stift St. Georgen.

DRAUHOFEN. Die Schüler der LFS Litzlhof und Drauhofen wurden über Erste Hilfe aufgeklärt. Motiviert und voller Tatendrang waren die 84 Drauhofner und Litzlhofer Schüler der zweiten Jahrgänge bei der Sache und übten praktisch lebensrettende Sofortmaßnahmen.

Fehler, nichts zu tun

Lagerungstechniken, das Retten aus dem Auto, Helmabnahme, Verbandstechniken, Basismaßnahmen, Selbstschutz und vieles mehr, um im Ernstfall schnell und richtig helfen zu können. Darüber hinaus lieferte David Gütler vom Roten Kreuz Spittal einen interessanten Einblick in den Rettungsdienst und präsentierte ein Einsatzfahrzeug. Ein Highlight war der Lehrausgang zum bodenungebundenen Rettungsdienst RK 1 in Fresach.
Den frischgebackenen Ersthelfern wurde das Crewkonzept bestehend aus Piloten, Notärzten, Notfallsanitäter – Windenführer und Flugretter am Rettungshubschrauber eindrucksvoll nähergebracht. 
Nach dem erfolgreichem Kursabschluss sind sich die Schüler einig: “Der einzige Fehler, den man in der Ersten Hilfe machen kann, ist nichts zu tun!“  

Umwelttag am Längsee

Die Drauhofnerinnen waren auch beim Umwelttag im Stift St. Georgen am Längsee dabei. Helga Spitzer vom Regionalteam Ökolog Kärnten holte sich zu ihrem Workshop „Energiedetektive“ die Unterstützung von drei Mädchen aus der Ökolog- und Umweltzeichenschule LFS Drauhofen. Johanna, Kathleen und Michele-Marie diskutierten mit ihren Schülern (zwölf Volksschulen waren dabei) verschiedene Bereiche zum Energieverbrauch im Haushalt und erarbeiteten Energiespartipps im Haus. Die Stationsarbeit „Wie lange braucht Müll zum Verrotten“ zeigte die Notwendigkeit der Mülltrennung auf.

Mit Freude dabei

Eine gemeinsame Andacht mit Bischof Alois Schwarz, Superintendent Manfred Sauer und Esad Memic beendete den Umwelttag in St. Georgen.
Johanna, Kathleen und Michele-Maria bewiesen soziale und pädagogische Kompetenz und waren mit Freude und Eifer bei der Sache. Auch die Schüler/innen waren mit ihren jungen „Lehrerinnen“ sehr zufrieden. „Nächstes Jahr machen wir wieder mit“ versprachen alle drei Schülerinnen am Ende der Veranstaltung.
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