27.04.2016, 08:00 Uhr

Meinung: Vor der eigenen Haustüre kehren

WOCHE-Redaktionsleiterin Verena Niedermüller
Schaut man sich diverse Wohnungen, Häuser, Keller und Garagen an, ist alles blitzeblank, geordnet, fein säuberlich in Schubladen, Schränken, Kisten sortiert und aufgeräumt. Man will schließlich einen guten Eindruck machen. Sieht man allerdings in die Mülltonnen vor dem Haus, eröffnet sich dem Betrachter oft ein grausames Bild. Mülltrennung wird – obwohl gesetzlich vorgeschrieben – nicht wirklich ernst genommen. "Schmeißen wir halt alles zusammen, kommt eh danach alles zusammen", ist oft die einhellige Meinung. Die Auswirkungen davon hat nun ein Bauer auf seinem Feld in Lind zu spüren bekommen. Aus den Augen, aus dem Sinn – glauben wohl manche Wegwerfer. Das Endergebnis landet auf unseren Feldern und anschließend wieder direkt wie eine Rechnung auf unseren Tellern.
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