In Pyhra
Wenn das innere Fass überläuft – Wege aus dem Dauerstress
- Mit Atem- und Wahrnehmungsübungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Vortrag gleich verschiedene Möglichkeiten zur Stressreduktion ausprobieren.
- Foto: Gde. Pyhra
- hochgeladen von Tanja Handlfinger
Wie schnell sich unser „inneres Fassl“ im Laufe eines ganz normalen Tages füllen kann, stand im Mittelpunkt des Vortrags „Wenn der Körper nicht mehr zur Ruhe kommt – Stress verstehen, Gesundheit stärken“, zu dem die Gesunde Gemeinde Pyhra am 21. September eingeladen hatte.
PYHRA/NÖ. Arbeitskreisleiterin Roswitha Resch nahm die Besucherinnen und Besucher mit durch einen typischen Alltag: vom ersten Gedanken am Morgen über Zeitdruck, Arbeit, Erwartungen und Mental Load bis hin zu jenem Moment am Abend, an dem der Körper eigentlich müde ist, der Kopf aber noch lange nicht Feierabend macht.
- Arbeitskreisleiterin Roswitha Resch zeigte beim Vortrag der Gesunden Gemeinde Pyhra, wie sich Stress im Alltag bemerkbar macht und was man dagegen tun kann.
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Lernen, sich zu entspannen
Dabei ging es nicht nur darum, Stress und seine möglichen Auswirkungen auf Körper und Wohlbefinden besser zu verstehen. Vor allem standen kleine, alltagstaugliche Möglichkeiten im Mittelpunkt, mit denen wir früher wahrnehmen können, wann die eigene Anspannung steigt. Atem- und Wahrnehmungsübungen, Bewegung, kurze Pausen, der bewusste Umgang mit kreisenden Gedanken und kleine Abendrituale wurden nicht nur besprochen, sondern gleich gemeinsam ausprobiert. Eine wichtige Botschaft dabei: Nicht die Länge einer Übung ist entscheidend, sondern die Kontinuität und die Wiederholung im Alltag. Schon kurze bewusste Momente können wertvoll sein. Entscheidend ist, wahrzunehmen, wann unser Körper Anspannung signalisiert, und unserem Nervensystem immer wieder Gelegenheit zu geben, aus der dauernden Aktivierung herauszukommen und zur Ruhe zu finden.
- Mit Atem- und Wahrnehmungsübungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Vortrag gleich verschiedene Möglichkeiten zur Stressreduktion ausprobieren.
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Prävention ist wichtig
Auch Humor durfte an diesem Abend nicht fehlen. Denn Gesundheitsförderung muss nicht kompliziert sein – und schon gar nicht perfekt. Oft sind es kleine Veränderungen, die sich tatsächlich in den Alltag integrieren lassen. Die wichtigste Botschaft zum Mitnehmen: Wir müssen nicht warten, bis das Fass überläuft. Prävention beginnt früher – beim Wahrnehmen, Verstehen und bei einem kleinen Schritt, der gerade möglich ist.
Vizebürgermeisterin Erika Zeh, Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit der Marktgemeinde Pyhra, bedankte sich im Rahmen des Vortrags "für die tolle Aufbereitung der Inhalte und die vielen praktischen Übungen, die gemeinsam vor Ort durchgeführt und eingeübt wurden." Ortschefin Monika Fischer unterstrich die Wichtigkeit von "Stressreduktion zur Stärkung der Gesundheit und freute sich, dass allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Möglichkeiten aufgezeigt wurden, um Maßnahmen zur Stressreduktion in den Tagesablauf einzubauen."
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