27 Partner sichern St. Pölten

27 Bürger treten nach dem ersten Infoabend ihren Dienst als Sicherheitspartner an. Im Bild mit den Beauftragten und Franz Bäuchler.
  • 27 Bürger treten nach dem ersten Infoabend ihren Dienst als Sicherheitspartner an. Im Bild mit den Beauftragten und Franz Bäuchler.
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ST. PÖLTEN (bt). Mit April ist die Initiative "Gemeinsam.Sicher" auch in St. Pölten angelaufen - nun wurde der erste Meilenstein gesetzt: 27 St. Pöltner kamen vergangenen Mittwoch zum ersten Infoabend ins Vereinshaus der Polizeisportvereinigung. Verlassen haben sie das Treffen als offizielle Sicherheitspartner. Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler ist begeistert: "Ich bin mehr als zufrieden, hundertprozentig."

Das Miteinander stärken

Vor allem ging es darum, das Projekt "Gemeinsam.Sicher", das die Zusammenarbeit zwischen Exekutive und Bürgern verbessern soll, vorzustellen und die Funktion der Sicherheitspartner zu definieren. "Ein Sicherheitspartner trägt die Rolle des Kommunikators zur Polizei, und umgekehrt zur Bevölkerung", erklärt Bäuchler. Zwar zeigt sich die Polizei begeistert über 27 erreichte Sicherheitspartner, das Optimum ist damit aber noch nicht ausgeschöpft. "Das Ziel ist, dass jeder in der Bevölkerung ein Sicherheitspartner ist. Aber mir ist klar, das wird es nicht spielen." Nach und nach sollen auch immer mehr Polizisten mitziehen. Momentan gibt es acht Sicherheitsbeauftragte, verteilt auf fünf Polizeistationen (Zur Sache). Das Projekt müsse aber erst wachsen. "Die Kultur des Miteinanders ist in den letzten zwei Jahrzehnten ziemlich verloren gegangen. Die muss erst wieder gestärkt werden", ist sich Bäuchler bewusst.

Erstes Projekt in Wagram

Genutzt wurde der Infoabend auch, um erste Berichte über Probleme von den Sicherheitspartnern entgegenzunehmen. Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler schwebt bereits ein erstes Projekt vor, das er mit Hilfe von Sicherheitspartnern angehen will. "Wir haben seit Jahren immer wieder Probleme in Wagram mit vermehrten Kellereinbrüchen, wo hochwertige Fahrräder gestohlen werden", schildert er die Lage. Zusätzlich zu den schon aktiven Partnern aus dieser Gegend will die Polizei nun verstärkt weitere Mieter, Hausbetreuer und auch Genossenschaften ansprechen.

Sicherheitsempfinden anheben

Die nächste Vollversammlung ist für September geplant. Bis dahin wird an der Vernetzung gearbeitet. Die Kommunikation zwischen Bürgern und Exekutive auf Augenhöhe steht klar im Fokus, um auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung wieder anzuheben.

Zur Sache: Die Sicherheitsbeauftragten

Bruno Digruber und Mario Schmidt sind Sicherheitsbeauftragte der Polizeiinspektion Linzer Straße, Hugo Schläger-Mathisl und Roland Schilcher der Inspektion Traisenpark, Norbert Speiser und Günter Felsenstein der Inspektion Rathaus, Michael Wolfsberger der Inspektion Regierungsviertel und Walter Hobiger der Inspektion Spratzern. Peter Strobl ist Sicherheitskoordinator im Stadtpolizeikommando.
Sie wollen als Sicherheitspartner ein Teil des Projekts "Gemeinsam.Sicher in St. Pölten" werden? Sie sind gut vernetzt und werden von Ihren Mitmenschen akzeptiert? Dann melden Sie sich direkt beim Stadtpolizeikommando: spk-n-sankt-poelten@polizei.gv.at oder 059133/351002;

Autor:

Bettina Talkner aus Gmünd

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