Fahr-Tipps St. Pölten
Diese Problemstellen fordern Autofahrer heraus
- Eybnerstraße/Westbahnallee: Hier hat der Radfahrer Vorrang, aber man sieht nicht gut aus. Radfahrer kommen vom Stadtpark sehr zügig.
- Foto: Tanja Handlfinger
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Selbsttest mit der Fahrschule: Wo es in St. Pölten schnell zu brenzligen Situationen kommen kann.
ST. PÖLTEN. Tafeln, Autos, Radfahrer und Fußgänger: Schnell sind Fahranfänger, aber auch routinierte Autofahrer im Straßenverkehr überfordert. Wir haben uns gemeinsam mit Markus Stöckl, der seit elf Jahren Fahrschullehrer bei der Firma Sauer ist, drei solcher Gegebenheiten in der Landeshauptstadt genauer angesehen.
Vorsicht ist geboten
Als Verkehrsteilnehmer sollte man immer aufmerksam auf den Straßen unterwegs sein. Bei unserer Fahrt durch St. Pölten erleben wir hautnah ein Beispiel, wo besondere Vorsicht geboten ist: Bei der Eybnerstraße/Westbahnallee befindet sich rechts der Sparkassenpark. In dem Moment, als Stöckl erklärt: "Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn hier kommen Radfahrer sehr zügig über die Straße und als Autofahrer sieht man nur schlecht aus", schießt tatsächlich ein Radfahrer von rechts, ohne zu schauen, über die Radfahrerüberfahrt. Fahrschülerin Nati hatte das sehr gut im Griff. Dabei entstand auch das Foto.
- Jahnstraße in Richtung Freibad: Diese Kurve sollte man im Sommer, aber vor allem im Winter nicht zu schnell fahren.
- Foto: Tanja Handlfinger
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Angepasstes Fahren
Weiter ging es in die Jahnstraße in Richtung Freibad. Da gibt es eine Kurve, die auch mit einer Planke versehen ist. Sieht man sich diese genau an, könnte man vermuten, dass viele Autofahrer diese Kurve unterschätzen. "Diese Kurve kann man und sollte man nicht mit 30km/h fahren. Vor allem im Winter unterschätzen die Verkehrsteilnehmer diese Kurve", weiß Stöckl. Die Rundfahrt führte uns dann in die neugestaltete Dr-Karl-Renner-Promenade. Hier erklärt der routinierte Fahrlehrer: "Hier führt die Straße von zwei auf eine zusammen. Man muss hier auf den Gegenverkehr und die Radfahrer achten. Schnell ist man hier mit der Situation überfordert." Die Stadt sieht derzeit keinen akuten Handlungsbedarf für zusätzliche Verkehrsmaßnahmen. Bestehende Verkehrsanlagen werden als sicher bewertet, laufend beobachtet und bei Bedarf angepasst. Rückmeldungen und Unfallanalysen fließen regelmäßig in die Verkehrsplanung ein.
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