Militärmusik NÖ
Musikalisches Jubiläum anlässlich 40 Jahre Landeshauptstadt
- Vizebürgermeister Florian Krumböck, Bürgermeister Matthias Stadler, Generalstabschef Rudolf Striedinger, Bundesministerin Klaudia Tanner, Kapellmeister Adi Obendrauf, NÖ Militärkommandant Georg Härtinger und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf
- Foto: ÖBH/Torossian
- hochgeladen von Tanja Handlfinger
Am 22. April 2026 begeisterte die Militärmusik Niederösterreich mit ihrem ersten von zwei Galakonzerten 2026 unter dem Motto: „40 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten“ das Publikum im Festspielhaus St. Pölten.
ST. PÖLTEN/NÖ. Dabei konnte Militärkommandant von NÖ, Brigadier Georg Härtinger, zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Generalstabschef General Rudolf Striedinger, den Milizbeauftragten des ÖBH Erwin Hameseder, die Landesräte Eva Prischl und Martin Antauer und natürlich den Bürgermeister der Landeshauptstadt Matthias Stadler.
Um dem großen Publikumsandrang gerecht zu werden, veranstaltete das Militärkommando Niederösterreich heuer zwei Galakonzerte, das zweite wird am 23. April 2026 ebenfalls im Festspielhaus gespielt. Beide Galakonzerte waren bzw. sind (beinahe) ausverkauft.
Vertrauen ist das Wichtigste
„Um unsere Aufgabe wahrnehmen zu können, ist das Wichtigste nicht Gerät oder Waffen, sondern das allerwichtigste ist Vertrauen. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, dass es wichtig ist, trotz Sparvorgaben weiter in das Österreichische Bundesheer zu investieren. Das Vertrauen junger Menschen, dass der Wehrdienst ein wichtiger Beitrag ist. Für die Herstellung dieses Vertrauens kommt den Militärkommanden und der Militärmusik eine wichtige Rolle zu. Die Militärmusik Niederösterreich spielt rund 250 Einsätze pro Jahr und erspielt dabei rund 100.000 Euro für karitative Einrichtungen im Land. Vertrauen schaffen aber auch unsere Partnerschaften mit zahlreichen Organisationen und Instituten im Land – eine wesentliche mit der Landeshauptstadt St. Pölten“, betont der NÖ-Militärkommandant bei seiner Begrüßung.
- Vizebürgermeister Florian Krumböck, Bürgermeister Matthias Stadler, Generalstabschef Rudolf Striedinger, Bundesministerin Klaudia Tanner, Kapellmeister Adi Obendrauf, NÖ Militärkommandant Georg Härtinger und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf
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Bürgermeister Matthias Stadler ergänzte: „Wir leben in schwierigen Zeiten, aber wir haben im Blick zurück, etwas zu feiern. Wir sind heute Universitätsstadt, zählen doppelt so viele Arbeitsplätze. Wir hätten auch kein Festspielhaus, wir hätten nicht den hohen Stellenwert und auch nicht das hohe Maß an Lebensqualität ohne die mutigen Entscheidungen für St. Pölten als Landeshauptstadt. Ein gutes Beispiel bis heute dafür, dass man sich in der Politik etwas trauen muss. Die Partnerschaft mit dem Militärkommando NÖ stammt aus dem Jahr 1979, die Entscheidung für den Standort St. Pölten aus den 60er Jahren – das Militärkommando war also Vorreiter einer Entwicklung, die schließlich zur Landeshauptstadt führte. Wir sind stolz, mit dem Militärkommando NÖ unsere älteste Partnerschaft zu pflegen. Und danke auch an das Land NÖ, für all das, was gemeinsam in den letzten 40 Jahren bewegt werden konnte“.
Stolz und beeindruckt von der Militärmusik
Besonders persönlich vielen die Grußworte von LH-Stv. Stephan Pernkopf aus: „Wir sind beeindruckt und stolz, auf die Militärmusik Niederösterreich und auf die wichtige Rolle, die sie für die gesamte Musik im Land einnimmt –Blasmusik, Musikschulen, Musikhochschulen und viele mehr. Und für mich ist die Militärmusik Niederösterreich auch persönliche Familiengeschichte, meine drei Brüder und ich sind innerhalb von fünf Einrückungsjahrgängen alle bei der Militärmusik Niederösterreich gewesen und heute bin ich stolz, dass auch meine Nichte in diesem Orchester spielt“.
Bundesministerin Klaudia Tanner stellte sich klar hinter die Militärmusik: „In welcher Stimmung jede und jeder gekommen ist, kann ich nicht sagen, aber ich weiß, wie wir das Festspielhaus verlassen, nämlich beeindruckt. Wir wissen, dass es nicht immer so war, dass die Militärmusik so hoch geschätzt wird. Und als viele im Saal sich für die Militärmusik starkgemacht haben, sogar für sie demonstriert haben, damit sie bleibt – ich ebenso. Und auch jetzt gilt es, sich für etwas einzusetzen, nämlich für jene Empfehlungen, die die Wehrdienstkommission im Interesse der Sicherheit in Österreich abgegeben hat - das Modell „Österreich PLUS“, acht Monate Grundwehrdienst, zwei Monate Milizübungen. Es lebe die Militärmusik, es lebe das Österreichische Bundesheer“.
Standing Ovations für die Militärmusik
„Musikalisch konnten wir einen weiten Bogen spannen, von Opernstücken von Carl Maria von Weber bis zu Orchesterinterpretationen von Robbie Williams. Unser symphonisches Blasorchester mit 65 Musikerinnen und Musiker konnte auch Gäste und Gastmusiker gewinnen, u.a. an der Harmonika Sigi Binder und im Publikum Komponist Otto M. Schwarz“, dankte Kapellmeister Obendrauf Musikanten und Gästen. Die Besucherinnen und Besucher würdigten die musikalischen Leistungen mit Standing Ovations.
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