Jugendclubbing St.pölten
Erste Partyerfahrung ohne Alkohol sorgt für großen Andrang

Thomas Schuster und Manuel Pemmer stellten als Betreiber die Location für das Jugendclubbing zur Verfügung.
Gemeinsam mit Veranstalterin Romy Windl ermöglichten sie den Jugendlichen einen sicheren Partyabend | Foto: Cornelia Strobl
4Bilder
  • Thomas Schuster und Manuel Pemmer stellten als Betreiber die Location für das Jugendclubbing zur Verfügung.
    Gemeinsam mit Veranstalterin Romy Windl ermöglichten sie den Jugendlichen einen sicheren Partyabend
  • Foto: Cornelia Strobl
  • hochgeladen von Cornelia Strobl

Am Freitagabend verwandelte sich die Pueblo Event Location in St. Pölten erneut in einen Treffpunkt für junge Partygäste. Beim Jugendclubbing mit DJ Steevo standen diesmal ausschließlich Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren im Mittelpunkt – Erwachsene hatten bewusst keinen Zutritt. MeinBezirk war vor Ort und hat mit Besucherinnen und Besuchern sowie den Verantwortlichen gesprochen.

Die Veranstaltung, die bereits mehr als zehnmal stattgefunden hat, war auch diesmal wieder sehr gut besucht. Über 100 Kinder nutzten die Gelegenheit, erste Disco-Erfahrungen zu sammeln – ohne Alkohol, ohne Zigaretten, aber mit Musik, Lichtshow und echter Party-Stimmung. Viele der Jugendlichen erzählten im Gespräch, dass sie sich genau auf dieses Erlebnis gefreut haben: einmal „wie die Großen“ feiern zu können, aber in einem geschützten Rahmen.

Jugendangebote im Wandel

Veranstalterin Romy Windl sieht darin einen wichtigen Ansatz. Sie beschreibt die aktuelle Situation für Jugendliche als schwierig. Aus ihrer Sicht hat sich das Freizeitverhalten stark verändert. Während es früher fixe Treffpunkte wie Spielhallen oder regelmäßige Ausgehmöglichkeiten gab, fehle heute oft ein passendes Angebot. Social Media spiele dabei ebenfalls eine große Rolle. Ihr Ziel sei es, Veranstaltungen zu schaffen, die Jugendliche wirklich ansprechen und ihnen eine sinnvolle Alternative bieten.

Wirtschaftlicher Druck verändert die Szene

Auch die Betreiber der Location, Thomas Schuster und Manuel Pemmer, bestätigen die Veränderungen im Nachtleben. Schuster, ehemaliger Betreiber des Infinity, erklärt, dass viele Betriebe wirtschaftlich unter Druck stehen. Das Infinity musste Ende 2025 schließen, unter anderem wegen sinkender Gästezahlen. Der Fokus liege nun nicht mehr auf dauerhaftem Betrieb, sondern auf einzelnen Events. Pemmer stimmt dem zu und betont, dass Veranstaltungen wie diese eine wichtige Rolle spielen, um weiterhin Angebote für junge Menschen zu schaffen.

Unterstützung durch Sponsoren notwendig

Ein wesentlicher Faktor für die Umsetzung solcher Events sind Sponsoren. Auch diesmal wurde die Veranstaltung unterstützt – der DJ wurde von der Sparkasse gesponsert. Ohne solche Partnerschaften wäre es laut den Veranstaltern deutlich schwieriger, das Angebot aufrechtzuerhalten.
Trotz aller Herausforderungen zeigt der Abend klar: Das Interesse ist da. Jugendliche wollen ausgehen, tanzen und Gemeinschaft erleben – sie brauchen nur den passenden Rahmen.

Thomas Schuster und Manuel Pemmer stellten als Betreiber die Location für das Jugendclubbing zur Verfügung.
Gemeinsam mit Veranstalterin Romy Windl ermöglichten sie den Jugendlichen einen sicheren Partyabend | Foto: Cornelia Strobl
Romy Windl organisiert das Jugendclubbing und schafft damit einen sicheren Rahmen für junge Partygäste. Ihr Ziel ist es, Jugendlichen echte Disco-Erlebnisse ohne Alkohol zu ermöglichen. Dabei setzt sie bewusst auf Angebote, die zur heutigen Jugend passen. | Foto: Cornelia Strobl
Klara Haas und Lela Platzer wollten beim Jugendclubbing vorbeischauen und sehen, was geboten wird. Die beiden zeigten sich neugierig und freuten sich auf einen Abend mit Musik und Freunden. | Foto: Cornelia Strobl
Amalia Hübl und Emely Romako wurden vor der Location fotografiert, da Erwachsene keinen Zutritt zur Veranstaltung hatten. Die beiden freuten sich auf das Jugendclubbing und einen Abend mit Musik und Freunden. Die Vorfreude auf die erste richtige Disco war deutlich spürbar. | Foto: Cornelia Strobl
Anzeige
Um Eis verkaufen zu können, war eine höchstgerichtliche Entscheidung notwendig. | Foto: unsplash/Zed Can
3

Unternehmensalltag
Das Höchstgericht entscheidet über den Eisverkauf

Fünf Beispiele geben Einblick in den Bürokratie-Alltag von österreichischen Betrieben. Ein städtisches Café hat eine clevere Idee: Weil sich Eis an warmen Tagen deutlich besser verkauft als Torte, soll im Schanigarten ein mobiler Eiswagen aufgestellt werden. Ungefähr 90 mal 120 Zentimeter, kaum größer als ein Kinderwagen. Es scheitert an der Genehmigung: Der Wagen beeinträchtige die Sicht auf das dahinterliegende Gebäude, zudem störe die Farbe der Beklebung das Stadtbild. Am Ende sind drei...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN

Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf MeinBezirk.at/Niederösterreich

Neuigkeiten aus Niederösterreich als Push-Nachricht direkt aufs Handy

Bezirksblätter auf Facebook: MeinBezirk.at/Niederösterreich

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus Niederösterreich und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.