Nie mehr müde aufwachen – Tipps und Tricks für einen erholsamen Schlaf

Doris Reitinger beim Matratzencheck.
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  • Doris Reitinger beim Matratzencheck.
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ST. PÖLTEN (bt). Beinahe 60 Prozent der St. Pöltner quälen sich morgens müde aus dem Bett. Das ergibt eine Umfrage über unsere Schlafgewohnheiten vom Online-Portal Matratzenmann.at. Die Bezirksblätter wollen müde Landeshauptstädter munter machen. Darum liefern wir Tipps für einen erholsamen Schlaf und verraten, worauf Sie beim Matratzenkauf achten sollten.

Junge sind dauermüde

Die Online-Umfrage zeigt: Je älter der St. Pöltner, umso fitter startet er in den Tag. Fast 70 Prozent der Befragten über 55 haben angegeben, dass sie morgens erholt aufstehen. Bei den 13- bis 15-Jährigen etwa sagen das nur 25 Prozent. "Sie nehmen sich mehr Zeit zum Leben, resümiert Zoltan Balo von Matratzenmann.at. Die Schlafenszeit der Männer beträgt durchschnittlich 6,8 Stunden. Bei den Frauen sind es 7 Stunden.

Handy und Fernseher stören

"Wenn die Erholung langfristig nicht mehr gegeben ist, kann das auch zu Burnout führen", erklärt der St. Pöltner Psychotherapeut Heinz Holzer, der sich auch Schlafstörungen widmet. Diese hängen oft von psychischen Faktoren ab: "Wenn das Schlafen nicht mehr klappt, dann heißt das, dass unser psychisches Gleichgewicht verloren gegangen ist."
Doch auch schlechte Angewohnheiten spielen mit. Fast die Hälfte aller Befragten sieht vor dem Schlafengehen fern, ein Viertel spielt mit dem Handy. "Das blaue Licht von Mobiltelefon, Tablet oder Fernseher aktiviert, sodass wir nicht gut schlafen", rät Holzer ab. Wichtig ist auch, dass es im Schlafraum wirklich dunkel ist. "Ist das nicht der Fall, leidet der melatonininduzierte Tiefschlaf und es kann zu Schlafstörungen führen." Auch ein Schäferstündchen kann Wunder wirken. "Einschlafsex entspannt und kann dazu beitragen, dass wir erfrischter und zufriedener aufwachen.“

Der Matratzencheck

Während der Großteil der Befragten auf der Seite schläft, lieben beinahe 20 Prozent die Bauchlage. "Die gesamte Wirbelsäule wird in dieser Position überlastet", ist Zoltan Balo wenig begeistert. "Ganz wichtig, je nachdem, ob Seiten-, Bauch-, oder Rückenschläfer, sollte eine Matratze verschiedene Zonen aufweisen", informiert Gregor Reitinger, Chef vom Einrichtungsstudio Scharfmüller. Zusätzlich sollte eine Matratze regelmäßig gewendet werden. "Das wirkt gegen die Bildung einer sehr großen Liegegrube." Beim Bezug sind natürliche Stoffe wie Leinen oder Baumwolle zu bevorzugen. "Man verbringt über ein Drittel seines Lebens im Bett. Doch darauf wird viel zu wenig Wert gelegt und viel zu wenig investiert", so der Fachmann. Schade, denn nichts ist schöner, als ausgeschlafen in den Tag zu starten.

Zur Sache:

Die Online-Umfrage wurde von 15. bis 19. Mai durchgeführt. 493 Personen haben teilgenommen. Sie ist nicht repräsentativ, lässt aber gute Schlüsse zu:
- 47,6 Prozent schlafen auf der Seite, 5,5 Prozent auf dem Bauch, 19,5 Prozent auf dem Rücken;
- 40.2 Prozent schlafen weniger als 7 Stunden, 31,1 Prozent weniger als 6;
- Mehrheit geht zwischen 20 und 24 Uhr schlafen, 37,8 Prozent davon zwischen 22 und 23 Uhr;
- 45,7 Prozent fernsehen 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen, 24,4 Prozent spielen mit dem Handy;

Hier geht's zur Umfrage

Doris Reitinger beim Matratzencheck.
Ergebnisse der Umfrage von Matratzenmann.at.
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