21.11.2017, 10:06 Uhr

NÖ Zivilschutzverband-Stabschulung in Böheimkirchen

Die Mitgliedern der Gemeindeeinsatzleitung bekamen eine Schulung für den Ernstfall. (Foto: privat)

Am Donnerstag, dem 16. November 2017 fand im Festsaal eine Informationsveranstaltung zum Thema Krisen- und Katastrophenmanagement statt.

BÖHEIMKIRCHEN (red). Der Bürgermeister Johann Hell begrüßte den Vortragenden 
Bezirksleiter-Stv. Peter Stehlik sowie Landesgeschäftsführer Thomas Hauser vom NÖ. Zivilschutzverband. Anlässlich der Stabschulung für die Gemeinde Böheimkirchen fanden sich neben dem Ortsleiter für Zivilschutz, Herrn Gerhard Lechner, auch zahlreiche interessierte Gemeinderatsmitglieder sowie die Funktionäre der örtlichen Blaulichtorganisationen ein, darunter als Repräsentant der Feuerwehr Böheimkirchen, Unterabschnittskommandant Leopold Stiefsohn und der Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes Helmut Gabler. Der Bauhof der Marktgemeinde war durch Wassermeister Markus Naderer vertreten.


Unterstützung bei der Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen

In seiner Ansprache unterstrich der Bürgermeister die Notwendigkeit und Wichtigkeit dieser Schulung, die den Mitgliedern der Gemeindeeinsatzleitung das Rüstzeug für den Ernstfall geben soll. Der Gemeindeeinsatzleitung kommt die Aufgabe zu, die Behörde – also Bürgermeister, Bezirkshauptmannschaft oder den Katastrophenschutzreferent des Landes NÖ- bei der Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen zu unterstützen. Als Einsatzleiter fungiert im Regelfall der Bürgermeister. Dieser wird im Anlassfall durch einen Stab von Personen unterstützt, denen jeweils klar definierte Aufgabenfelder zugeteilt sind. Dabei geht es um die Darstellung und Beurteilung der Situation, die Bereitstellung von Gerätschaften, den Informationsaustausch mit den Einsatzkräften sowie die Information der Bevölkerung.

Katastrophenschutzpläne werden überarbeitet

Nach dem 2-stündigen Infovortrag des Fachreferenten waren sich alle darüber einig, dass es wesentlich und im Ernstfall hilfreich ist, sich bereits im Vorfeld die notwendigen Gedanken und Pläne für ein rasches Handeln gemacht zu haben. Ein erfolgreiches
Katastrophenschutzmanagement beginnt mit dem Erkennen von Gefahren und Risiken bzw. bei deren Beurteilung. Erst dann ist die Voraussetzung für eine gute Planung und Information gegeben. Zurzeit laufen Vorbereitungen für den Aufbau eines Katastrophenschutzlagers sowie die Erstellung einer Risikoanalyse für mögliche Gefahren in unserer Gemeinde. Bestehende Katastrophenschutzpläne sollen überarbeitet und an die aktuellen Anforderungen angepasst werden.

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