06.07.2017, 08:31 Uhr

Verteilaktion "für soziale Sicherheit im Alter"

DIe SP St. Pölten bei ihrer Verteilaktion in der Innenstadt. (Foto: SPÖ)

SPÖ St. Pölten informierte im Rahmen eines Aktionstages über Pflege und Pensionen

ST. PÖLTEN (red). Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages zum Thema Pflege hat die SPÖ St. Pölten am 29. Juni in allen Landeshauptstädten Verteilaktionen gestartet. „Soziale Sicherheit im Alter ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Die SPÖ hat klare Ansagen gemacht, wofür sie steht: Die Abschaffung des unsozialen und ungerechten Pflegeregresses, die Sicherung des staatlichen Pensionssystems und den Ausbau von Zentren zur umfassenden und wohnortnahen Gesundheitsversorgung“, betonte Robert Laimer am Rande einer Verteilaktion in der Innenstadt.

„Die Menschen sollen wissen, was sie bekommen, wenn sie uns vertrauen“, unterstrich Laimer mit Blick auf die bevorstehende Nationalratswahl. „Der Pflegeregress ist in Wirklichkeit eine 100-prozentige Erbschaftsteuer, denn wer krank wird und gepflegt werden muss, verliert schnell alles: Haus, Sparbuch, Bausparer“, machte der SPÖ Kandidat zur Nationalratswahl deutlich. „Die SPÖ will dieses ungerechte Modell daher abschaffen und durch eine sozial gerechte Erbschaftssteuer ab einer Millionen gegenfinanzieren“, so Laimer weiter. „Um im Alter ein Einkommen zum Auskommen zu haben, kämpft die SPÖ außerdem für die Sicherung des staatlichen Pensionssystems, das immer wieder Angriffen anderer Parteien ausgesetzt ist“, stellte Robert Laimer klar. Die SPÖ bekenne sich außerdem zum Ausbau von Gruppenpraxen, sogenannter „Primärversorgungszentren“: „Gerade für Ältere geht es um eine gute Erreichbarkeit, flexible Öffnungszeiten und umfassende Betreuung. Das wird durch diese Zentren bestens gewährleistet“, sagte er.

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