Turmdrehkran als Übungsobjekt: Rettung aus großer Höhe

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STEYR. Es kann vorkommen, dass aufgrund von Kreislaufschwächen oder dergleichen ein Kranführer den anstrengenden Abstieg des Kranes aus eigener Kraft nicht schafft. In einer solchen Situation kommt die Feuerwehr zum Einsatz.
Daher fand am Freitag, 1. Juli, gegenüber der Stadteinfahrt des Stadtplatzes, auf einer Baustelle eine Übung statt. Diese Übung ist Teil der fortlaufenden Ausbildung der Höhenretter in Steyr, welche dem Stützpunkt Ternberg zugehören.
Teleskopmastbühne und Drehleiter erreichen Einsatzort nicht Reichen die Einsatzmittel wie TMB (Teleskopmastbühne) oder DL (Drehleiter) nicht aus, etwa weil deren Einsatzgrenze überschritten wird, so kommen die Höhenretter zum Einsatz. Die Höhenretter der Feuerwehr sind Feuerwehrmänner/Feuerwehrfrauen, die speziell auf Einsätze in Höhen und Tiefen ausgebildet sind.
Eigenschutz vor Fremdschutz gilt hier ganz besonders. Zuerst wird die persönliche Schutzausrüstung angelegt und von einem Kameraden überprüft, erst dann wird mit dem Aufstieg in den absturzgefährdeten Bereich begonnen.
Nicht jeder Kran ist gleich, daher bedarf es bei jedem Einsatz oder Übung einer entsprechenden Lagebesprechung, bevor mit dem Aufbau der Seile und Anschlagpunkte begonnen werden kann.
In der Höhenrettung wird immer in "Dreier-Trupps" gearbeitet. ein Kommandant, ein Retter und ein Helfer, wobei alle drei auf dem Gebiet der Höhenrettung ausgebildet sein müssen. Zusätzlich kommen auch Feuerwehrmänner zum Einsatz, welche den Höhenrettern unterstützend zur Hand gehen.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr: Höhenretter des Stützpunktes Ternberg davon fünf aus Steyr
Mannschaft: 9 Mann
Fahrzeuge: TMB-Steyr, Höhenretterfahrzeug Ternberg
Alle Fotos: FF Steyr

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