17.06.2017, 19:24 Uhr

Interessantes bei der "3. Marterlroas" in Waldneukirchen

Angeregte Gespräche gab es bei der 3. Waldneukirchner Marterlroas
Im äußersten Süden des Gemeindegebietes Waldneukirchen fand die „3. Marterlroas“ des KBW statt. Angeführt von Katharina Ulbrich ging es querfeldein und über Stock und Stein auf alten Wegen zu den „numinosen Orten“, den Kraftfeldern mit ihren Wegkreuzen und Marterl. Nach der Begrüßung der vielen Teilnehmer durch Marianne Damböck, KBW Obfrau, begann die Tour mit vielfältigen Details zur Symbolik, Mystik und Ikonografie durch die Heimatforscherin Ulbrich. „Es geht von Orten mit Kreuzen eine besondere Kraft aus, deshalb werden solche Orte als numinose (göttliche) Plätze bezeichnet“, erzählte sie. Insgesamt ging es zu sieben Wegkreuzen, Marterl oder Bildstöcken. Besucht wurden die Kreuze bei den Bauernhöfen „Metzen“ und „Kögl“, wo auch der interessante Innenhof mit der reichen Sgraffito-Dekoration bestaunt wurde. Durch den romantischen Waldweg ging es durch die Pollau zum Kapellenbildstock von Familie Garstenauer, wo eine kurze Kaffeepause eingenommen wurde. Der Waldexperte Anton Frantal erläuterte anschaulich die Bedeutung des Waldes, besonders in einem „Wald-Ort“ wie Waldneukirchen. Wie vielfältig und unterschiedlich in der Symbolsprache die kleinen Kulturdenkmäler sind, zeigten die Wegkreuze beim „Schöppl“, „Laichberger“, „Mayrhofer“ und „Metzstrasser“. Nicht nur das ausgezeichnete Frühsommerwetter, sondern auch die angeregte Unterhaltung aller Teilnehmer machten diese Marterlroas zum Erlebnis.
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