27.11.2017, 10:08 Uhr

Selbstbedienungs-Verkauf in britischer Telefonzelle

SCHIEDLBERG. Der Schiedlberger Landwirt Gottfried Strasser,vulgo Liningergut in der Ortschaft Droißendorf, hat vor fünf Jahren seine Felder zur Gänze auf Aroniasträucher umgestellt. Jetzt bietet er den Aroniasaft sogar rund um die Uhr vor seinem stattlichen Vierkanthof in einer britischen Telefonzelle zum Selbstbedienungs-Verkauf an.
Die Aroniabeere gilt als besonders effektives „Superfood“ – direkt aus der Natur und es werden ihr wahre Wunder zugeschrieben. Schon die nordamerikanischen Ureinwohner haben die Beere als Quelle für Kraft und Gesundheit geschätzt. Gottfried Strasser lässt seine Aroniabeeren zu reinstem Direktsaft verarbeiten und bietet sein hochwertiges Produkt bei mehr als 40 Vertriebs-Partnern an. Seit geraumer Zeit erhält man das effektive „Superfood“ auch rund um die Uhr vor dem Bauernhaus der Familie Strasser in der Schiedlberger Ortschaft Droißendorf und dies auf Selbstbedienungsbasis in einer britischen Telefonzelle.

Herkunft von Aronia:
Ihren Ursprung hat die Pflanze im östlichen Nordamerika.Die Indianer kannten diese Pflanze und sagten ihr damals schon große Heilwirkung zu. Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, die ab Ende August bis Oktober geerntet werden können, schmecken süß-säuerlich-herb. Aufgrund des hohen Flavanoid-, Folsäure, Vitamin-K- und Vitamin -C-Gehalts zählte Aronia in Polen und Russland zu den Heilpflanzen.

Die Aroniabeeren strotzen nur so vor hochwirksamen Inhaltsstoffen und sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese wirken antibakteriell, antiviral und schützen den Körper vor freien Radikalen, die als Verursacher von 50 verschiedenen Erkrankungen gelten. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt. Die wohlbekommende Wirkung ist bereits in einigen Studien wissenschaftlich belegt.

Regelmäßiger Aroniagenuss leistet einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Gesunderhaltung und Prophylaxe. Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 100 Milliliter, die man allerdings über den Tag verteilt trinken sollte. Derzeit ist in Österreich die Nachfrage viel größer als das Angebot.
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