29.06.2017, 17:13 Uhr

SPOÖ-Chefin Gerstorfer diskutierte in Steyr mit SKF-Arbeitern und mit Bürgern

Landesrätin und SPÖ-Landeschefin Birgit Gerstorfer bei SKF. (Foto: SPÖ)
STEYR. Ein Besuch im SKF-Werk, beim Kinderschutzzentrum „Wigwam“ und bei der Pflege-Organisation „Vita Mobile“ sowie eine Stadtplatz-Aktion mit vielen Gesprächen standen beim Besuch von Landesrätin Birgit Gerstorfer auf dem Programm. „Steyr ist eine soziale Musterstadt, das spiegelt sich bei jedem Besuch hier wider“, so Landesrätin Birgit Gerstorfer. Ihre Steyr-Visite im Rahmen der Kampagne „Würdige Arbeit“ fand am 29. Juni statt. Mit dabei waren unter anderem: Bürgermeister Gerald Hackl, 3. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer, Vizebürgermeister Wilhelm Hauser, Vizebürgermeisterin Ingrid Weixlberger und Stadtrat Dr. Michael Schodermayr.

„Es ist notwendig, dass es eine Kinderschutzeinrichtung und eine Familienberatungsstelle wie ‚Wigwam‘ gibt, wo vertrauliche Gespräche und Beratungen stattfinden können, Hilfe und Begleitung sowie intensive Präventionsarbeit angeboten werden“, erklärt die Landesrätin und SPÖ-Landesparteivorsitzende.
Zum Besuch bei Vita Mobile sagt Birgit Gerstorfer: „Die mobilen Dienste sind in Steyr flächeneckend und auch an Wochenenden verfügbar. Vita Mobile ist einer dieser Anbieter, wo sich ein engagiertes Team um Obfrau Gerti Schreiberhuber und Geschäftsführerin Carola Kimbacher auch der Freiwilligenarbeit widmet. Zudem freut es mich, dass Vita Mobile auch im Bereich er betrieblichen Gesundheitsförderung sehr aktiv ist.“ Bei Vita Mobile überreihte sie eine Anerkennungsurkunde.

SKF gehört zu Top-Arbeitgebern in Steyr. Mehr als 1100 Beschäftigte haben hier einen guten Job bzw. „Würdige Arbeit“. Bei ihrer Werksvisite wurde Landesrätin Birgit Gerstorfer von Personalchef Werner Freilinger und Betriebsratsvorsitzendem Kurt Haslinger empfangen. In der Diskussion mit Arbeitern wurde klar, dass „Betriebsrat und Management Arbeitsbedingungen schaffen, die alle Beteiligten zufrieden stellen“, sagt Birgit Gerstorfer.

Dass dies nicht überall der Fall ist, wurde bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern auf dem Stadtplatz klar, wo Birgit Gerstorfer persönlich den „Plan A für Oberösterreich“ sowie die Ziele der Kampagne „Würdige Arbeit“ vielfach erläuterte.
„Dank zahlreicher Initiativen von Bundeskanzler Christian Kern und Sozialminister Alois Stöger ist es gelungen, die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Monaten zu reduzieren. Auch hier im Bezirk ist die Arbeitslosigkeit gesunken und wird meiner Information nach abermals zurückgehen. Dennoch steht für mich die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt. Mein Plan A für Oberösterreich ist ein Plan A für Arbeit“, so Gerstorfer.
Dazu gehören unter anderem:
• Mindestlohn von 1.500 Euro brutto (=netto)
•Offenlegung der Gehälter
•Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
•All-in Verträge und Überstundenpauschalen an das Gehalt anpassen
•Grundsätzlicher Anspruch auf Nichterreichbarkeit in der Freizeit
•Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr

Web-Tipp:
www.spooe.at/wuerdige-arbeit
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