24.10.2016, 14:25 Uhr

Rotes Kreuz und Feuerwehr proben Strahlenschutz in Ternberg

Spezialkräfte der Feuerwehr beim Abspüren des einsetzten Rettungsdienstpersonals und des Fahrzeuges. (Foto: OÖRK/Markus Wenzl)

Einsatzorganisationen machten bei Strahlenschutzübung gemeinsame Sache.

TERNBERG. Das Rote Kreuz führte kürzlich gemeinsam mit dem Strahlenstützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Ternberg eine Einsatzübung unter der Annahme durch, dass in Oberösterreich vorübergehend eine großflächige atomare Verstrahlung auftritt und der Rettungsdienst entsprechend aufrecht zu erhalten ist.

Rettungsfahrzeug auf Verstrahlung abspüren

Die Einsatzmannschaften und die dahinterliegende Führungsstruktur des Roten Kreuzes übernahmen bei der Übung die Versorgung des Patienten sowie die Dekontamination des eigenen Personals und der Fahrzeugausstattung. Aufgabe der Feuerwehr war es, das Rettungsfahrzeug auf Verstrahlung abzuspüren und in weiterer Folge zu dekontaminieren. Dies wurde auf einem vor Ort aufgebauten provisorischen Waschplatz durchgeführt.

Funktionierende Zusammenarbeit

„Bei der Übung konnten wir die Schnittstellen zwischen den beiden Einsatzorganisationen Schritt für Schritt bearbeiten“, so Johann Hager, Leiter des Strahlenstützpunktes Ternberg und Stephan Schönberger, Rotkreuz-Bezirksrettungskommandant.
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