FC Stubai feiert
Aufstieg und emotionale Abschiede krönen Saison im Stubaital
- Obmann Ramon Ram und der sportliche Leiter Wolfgang Hupfauf bedankten sich beim Trainerteam der zweiten Mannschaft Klaus Wurzer und Nik Niedermoser für zwei Meistertitel und sieben erfolgreiche Jahre.
- Foto: Stefan Pertl
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Mit einem Familienfest, einem klaren Heimsieg und emotionalen Verabschiedungen hat der FC Stubai eine erfolgreiche Saison ausklingen lassen. Rund 500 Besucherinnen und Besucher feierten gemeinsam den Aufstieg in die vierte Liga.
FULPMES. Als die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand und die Herz Jesu Feuer die Hänge rund um das Stubaital erleuchteten, war die Freude im Fulpmer Stadion längst nicht mehr zu übersehen. Der FC Stubai verabschiedete eine Saison, die dem Verein noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Mit dem bereits feststehenden Vizemeistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die vierte Liga wurde der letzte Spieltag zu einem großen Fest für die gesamte Fußballfamilie.
- Groß und Klein feierte den Aufstieg der Mannschaft.
- Foto: Hermann Auer
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Rund 500 Besucherinnen und Besucher kamen bei Kaiserwetter ins Stadion, um gemeinsam mit Spielern, Trainern und Nachwuchsteams zu feiern. Schon vor dem Spiel der Kampfmannschaft stand der Nachwuchs im Mittelpunkt. Die U11 des FC Stubai setzte sich im Vorspiel mit 3:1 gegen den SV Telfs durch. Beim anschließenden Familienfest wurden alle Nachwuchsmannschaften verköstigt. Während die jüngeren Kinder auf der Hüpfburg unterwegs waren, stellten die älteren ihr Können beim Riesenfußballdart unter Beweis.
- Auf die Kinder wartete Spiel und Spaß beim Familienfest.
- Foto: Hermann Auer
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Bewegende Abschiede
Vor dem Anpfiff der letzten Partie der Saison wurde es emotional. Gleich vier Persönlichkeiten des Stubaier Fußballs standen im Mittelpunkt der Verabschiedungen. Nik Niedermoser und Klaus Wurzer prägten über viele Jahre die zweite Kampfmannschaft. In sieben gemeinsamen Jahren feierten sie zwei Meistertitel und begleiteten zahlreiche junge Spieler auf ihrem Weg in den Erwachsenenfußball. Dem Verein bleiben beide als Nachwuchstrainer erhalten.
Auch für zwei langjährige Spieler endete eine besondere Zeit. Torjäger Simon Eberl bestritt sein letztes Spiel. Nach mehr als 400 Einsätzen und über 250 Treffern beendet er seine aktive Karriere. Ebenfalls verabschiedet wurde Kamber Aksoy, der künftig die Trainerbank der zweiten Kampfmannschaft übernimmt. Als Spieler zählte er über viele Jahre zu den prägenden Figuren des Vereins.
- Die Mannschaft freute sich über ihre Siegestore.
- Foto: Hermann Auer
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Mayerhofer krönt starke Saison
Im abschließenden Meisterschaftsspiel gegen den SV Götzens benötigten beide Mannschaften bei sommerlichen Temperaturen etwas Zeit, um in Schwung zu kommen. Kurz vor der Pause sorgte Matthias Mayerhofer schließlich für die Führung der Gastgeber.
Nach dem Seitenwechsel ließ der Torjäger weitere Treffer folgen und sicherte sich mit insgesamt 26 Saisontoren auch die Torjägerkrone der Tiroler Liga. Zuvor hatten bereits Bünni Soylu mit einem Weitschuss und Kamber Aksoy per Elfmeter für klare Verhältnisse gesorgt.
Für den Höhepunkt des Nachmittags sorgte schließlich Manuel Volderauer. Direkt nach seiner Einwechslung traf der Außenverteidiger mit seinem ersten Ballkontakt spektakulär ins Kreuzeck und setzte damit den Schlusspunkt einer erfolgreichen Saison.
- Die ein oder andere Bierdusche durfte natürlich nicht fehlen.
- Foto: Hermann Auer
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Feiern bis in den Abend
Mit dem Schlusspfiff lösten sich die letzten Anspannungen einer langen Spielzeit. Die Freude über den Aufstieg und die starke Saison war überall spürbar. Bierduschen blieben dabei ebenso wenig aus wie die Gratulationen an Spieler, Trainer und Funktionäre.
Vor der eindrucksvollen Kulisse der Herz Jesu Feuer wurde anschließend im Partyzelt und in der Kantine bis in die Abendstunden gefeiert. Für den FC Stubai war es ein Abschluss, der sportlichen Erfolg, Gemeinschaft und emotionale Momente miteinander verband.
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