Volle Saftpresse
Matrei - Obstbauverein rüstet sich für die große Ernte
- Im Bild Funktionäre des OGV, Bgm. Patrick Geir, Vizebgm. Hans-Peter Hörtnagl, Bauhofleiter Christian Schett und Regionalmanagement Wipptal-GF Sabine Richter
- Foto: Diego Peer
- hochgeladen von Tamara Kainz
„Alles bereit“, heißt es seitens des Obst- und Gartenbauvereins Matrei.
MATREI. Die Hitze des Sommers lässt gesunde, reife und schmackhafte Früchte reifen. Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Matrei informiert Obstbaumbesitzer einerseits über den fachgerechten Schnitt und die passende Pflege der Bäume und Stauden und spielt andererseits auch bei der anstehenden Verarbeitung des Obsts eine wichtige Rolle.
Lokalaugenschein bei der Obstpresse
Anfang August fand eine Besichtigung der neuen Vereinsräumlichkeiten im Gemeindezentrum Pfons statt. Bgm. Patrick Geir, Vizebgm. Hans-Peter Hörtnagl und Bauhofleiter Christian Schett waren gemeinsam mit Vertretern des OGV und Regionalmanagement-GF Sabine Richter vor Ort. Die Obstpressanlage bildete 1998 eines der ersten Leader-Projekte im Wipptal und wurde damals mit rund 90.000 Euro gefördert.
Bis zu 3,5 Tonnen Saft pro Tag
Für den Ortschef war es nicht nur wichtig, dass die Arbeitsverhältnisse für die Mitglieder einfach und unkompliziert sind, sondern auch, dass der Standort Pfons für die Obstbaumbesitzer attraktiv bleibt. Beides sieht OGV-Obmann Erich Schafferer voll und ganz erfüllt. Auch er betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Regionalmanagement, Gemeinde und vielen Freiwilligen: "Trotz einer täglichen maximalen Verarbeitungsmenge von 3,5 Tonnen bekommt jeder den Saft seines eigenen Obstes. Da sind wir sehr bemüht", sagte er.
Regionaler Mehrwert im Fokus
Obmann-Stv. Roman Krenn führte die Anwesenden später durch die Anlage und erklärte die Vorgehensweise bei der Obstverarbeitung. Egal ob Flaschen oder Sackabfüllung, es sei für jede Größen- und Mengeneinheit etwas dabei, erklärte er. Dieser regionale Mehrwert fand natürlich bei allen Beteiligten besonderen Anklang. „Kooperation, Information und Produktion in einem ist nicht nur ein Angebot, es ist eine regelrechte Vorbildfunktion! Der regionale Mehrwert ist im Fokus“, unterstrich Geir. Bei der anschließenden „Brennerjause“ wurde noch in den Chroniken gestöbert und auch der fachliche Austausch kam nicht zu kurz.
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